Hombressen/Udenhausen fährt nach Hünfeld

Aufsteiger ist Gast beim Absteiger

Spielte schon gegen den Hünfelder SV: Dominik Lohne ist der einzige Spieler der SG Hombressen/Udenhausen, der schon g egen den mehrjährigen Hessenligisten Hünfeld spielte. Er trug damals noch das Vellmarer Trikot. Unser Bild entstand vor sechs Jahren. Archiv-Foto: Fischer

Hombressen/Udenhausen – Es geht erstmals nach Osthessen für die SG Hombressen/Udenhausen in der Fußball-Verbandsliga Nord. Am Sonntag tritt der Aufsteiger beim Absteiger Hünfelder SV um 15 Uhr an.

Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengestellt.

Sind diese beiden Mannschaften überhaupt vergleichbar miteinander?

Was die sportlichen Erfolge und die Klassenzugehörigkeit bestimmt nicht. Aber in einer Sache ähneln sie sich - sie sind sogenannte Fahrstuhlmannschaften. Der HSV ist in den letzten zehn Jahren dreimal aus der Hessenliga abgestiegen und zweimal von der Verbandsliga wieder aufgestiegen, also er pendelt zwischen den beiden höchsten hessischen Fußballligen.

Für die SG Hombressen/Udenhausen geht es eigentlich fast immer nur um Auf- oder Abstieg. Fünf Mal sind die Vereinigten in den letzten zehn Jahren aufgestiegen, von der B-Liga aus, allerdings musste die große Zuschauerschar auch drei Abstiege hinnehmen.

Wie ist die Tabellensituation?

Die Hünfelder mussten gegen den neuen Tabellenführer Johannesberg die erste Niederlage hinnehmen und haben nun Nachholbedarf gegen die SG, es zählt nur ein Sieg, so einfach ist das. Das Team von Trainer Marco Siemers ist jetzt von den sechs Neulingen nur noch der Drittbeste, die Abstiegszone rückt immer näher.

Hat denn überhaupt schon mal ein Spieler von Hombressen/Udenhausen gegen Hünfeld gespielt?

Ja, natürlich Dominik Lohne. Der ehemalige Stürmer des OSC Vellmar war zu seiner damaligen Hessenligazeit zwischen 23 und 24 Jahren alt und traf dreimal auf den Hünfelder SV, erzielte ein Tor, aber seine Vellmarer konnten keines der drei Duell gewinnen.

Auf welche Spieler ist besonders zu achten?

Die sind alle gut und verfügen über viel Erfahrung, sagt SG-Coach Marco Siemers über den Gegner. Aber ein besonderes Augenmerk sollte seine Defensive auf Hünfelds Neuzugang Alexander Reith legen. Ansonsten kommt da halt ganz viel Hessenligaerfahrung auf den Platz, obwohl die Osthessen nach einer Saison gleich wieder abgestiegen sind. Der Star der Mannschaft ist eigentlich der Trainer. Oliver Bunzenthal war in der Bundesliga für Eintracht Frankfurt aktiv.

Welche Chancen sieht SG-Trainer Marco Siemers?

Seine Mannschaft solle sich auch diesmal nicht verstecken. Wenn sie genau so wie über weite Strecken beim 0:1 gegen den CSC 03 Kassel, auch ein Meisterschaftsanwärter, spielt, ist sie auch in Hünfeld nicht chancenlos. Auch körperlich habe man letzte Woche gut dagegen gehalten, es komme darauf an in den Zweikämpfen sehr präsent zu sein, meint Siemers.  zyh

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