SHG und Wesertal gehen als Favoriten in den Spieltag

Ausrutscher nicht erlaubt

Sicherer Torschütze: Tjorben Herbold erzielte zuletzt gegen Lohfelden/V. sechs Tore. Archiv-Foto: Hofmeister

Hofgeismar – Der Dreikampf an der Tabellenspitze der Handball-Bezirksoberliga geht weiter. Jeweils mit Zweitvertretungen haben es die Spitzenteams SHG Hofgeismar/Grebenstein und HSG Wesertal zu tun.

Den schwereren Gegner hat dabei die SHG. Der Spitzenreiter tritt bei Fuldatal/W. II an. Wesertal, mit dem eigenen Publikum im Rücken, ist hingegen gegen Eintracht Baunatal klarer Favorit. Beiden gemeinsam ist, dass sie sicherlich gespannt nach Korbach blicken, wo der Tabellenzweite den Vierten Lohfelden/Vollmarshausen zu Gast hat. In der Abstiegszone will die HSG Ahnatal/Calden auch bei der HSG Baunatal II punkten und hofft, dass die HSG Reinhardswald mit einem Sieg über Heiligenrode Schützenhilfe leisten wird.

Fuldatal/Wolfsanger II - Hofgeismar/Grebenstein, Samstag, 16 Uhr, Ihringshausen. Als Tabellenführer geht die SHG Hofgeismar/Grebenstein in ihr Spiel bei der HSG Fuldatal/Wolfsanger. In der Rolle des Gejagten wird es nicht einfacher werden, auch wenn die letzten Ergebnisse für die SHG sprechen. Mit dem 26:23-Erfolg beim Vierten Lohfelden/Vollmarshausen konnte der neue Spitzenreiter einer seit elf Spielen ungeschlagenen Mannschaft trotz großer Anlaufprobleme wieder eine Niederlage beibringen. Fuldatal/Wolfsanger II verlor hingegen sein Heimspiel gegen den Drittletzten Ahnatal/Calden und bestätigte damit seine unbeständige Form nach einem sehr guten Saisonstart.

SHG-Co-Trainer Udo Traute will seine frühere Mannschaft jedoch nicht an ihren letzten Ergebnissen messen: „Gegen Hazim und mich sind sie sicherlich besonders motiviert. Die HSG will sich von ihrer besten Seite zeigen.“ Wie stark der Tabellensiebte sein kann, zeigte er in den ersten fünf Saisonspielen, als er nur beim 30:30-Remis bei der SHG einen Punkt abgab. Dieses Spiel und auch die Erinnerungen an die Niederlage in der Vorsaison sollten die SHG warnen, das Spiel richtig konzentriert anzugehen.

Wesertal - Eintracht Baunatal II,Samstag, 19.30 Uhr, Oedelsheim. Die Rollen vor dem Spiel der HSG Wesertal gegen den GSV Eintracht Baunatal II sind eindeutig verteilt. Alles andere als ein klarer Wesertaler Heimsieg wäre eine Enttäuschung. Bereits das Hinspiel konnte die HSG bei der Eintracht mit 26:22 für sich entscheiden. Im letzten Spiel mussten sich die Wesertaler mit einem 25:25-Remis beim Vierten Lohfelden/Vollmarshausen begnügen und fielen auf den dritten Platz zurück. Ob der eine Punkt bei den zuletzt so starken Lohfeldenern nun ein Punktgewinn oder Verlust war, werden die weiteren Spiele zeigen.

Einen weiteren Ausrutscher darf sich die HSG aber nicht erlauben. Gegner Großenritte konnte zuletzt das Baunataler Derby gegen die HSG-Zweite mit 34:31 für sich entscheiden und wichtige Punkte gegen den Abstieg sammeln. Die junge und talentierte Mannschaft ist aber gegenüber dem Vorjahr deutlich schwächer. Gerade in eigener Halle sind die Wesertaler klar im Vorteil und sollten in Normalform auch sicher zwei Punkte einfahren.

Reinhardswald - Heiligenrode,Samstag, 17 Uhr, Trendelburg. Nach zuletzt zwei Niederlagen will die HSG Reinhardswald gegen den TSV Heiligenrode wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Mit seinem positiven Punktekonto liegt der Tabellensechste immer noch mehr als im Soll. Aufgrund des Heimvorteils und der Tabellenkonstellation gehen die Reinhardswälder als Favorit in die Partie. Doch nach der letzten 25:26-Heimniederlage gegen Mitaufsteiger Külte steht der Tabellenletzte aus Heiligenrode mit dem Rücken zur Wand. Die HSG wird sich daher auf einen Gegner einstellen müssen, der um jeden Ball kämpfen wird. Zu beachten sind bei Heiligenrode die Ex-Wesertaler Jan Hohenstein und Tim Giese sowie der ehemalige SHG-Spieler von Tobias Hofmann.

HSG Baunatal II - Ahnatal/Calden,Sonntag, 15 Uhr, Hertingshausen. Kann die HSG Ahnatal/Calden ähnlich stark spielen wie zuletzt beim 33:29-Auswärtssieg gegen Fuldatal/Wolfsanger II, dann sollte auch bei der HSG-Zweiten etwas möglich sein. Die Landesligareserve hat nach einem guten Start stark abgebaut. In der Rückrunde gab es lediglich einen Sieg in fünf Spielen. Gelingt es, die Kreise der Baunataler Haupttorschützen Janik Richter und Marc Dittmar einzuschränken, sollte es für Ahnatal/Calden besser als bei der klaren 27:34-Hinspielniederlage laufen.

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