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Wolfhagen feiert Kantersieg

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Von: Reinhard Michl

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Ein seltenes Bild. Der Wolfhager Jan-Luca Korte (links) in der Verfolgerrolle gegen den Altenlotheimer Till Buckert.
Ein seltenes Bild. Der Wolfhager Jan-Luca Korte (links) in der Verfolgerrolle gegen den Altenlotheimer Till Buckert. © Reinhard Michl

Wolfhagen – Der FSV Wolfhagen setzte seinen Höhenflug in der Fußball-Gruppenliga 1 ungebremst und beeindruckend fort. Vor über 200 Zuschauern feierten die „Wölfe“ von Trainer Valentin Plavcic an der heimischen Liemecke einen Kantersieg im Dutzendformat, fegten mit sage und schreibe 12:0 (3:0) den TSV Altenlotheim förmlich vom Rasen.

Gäste-Coach Robin Wissemann musste schon etwas nach Worten ringen, um das Debakel zu bilanzieren. „Wir wussten, dass es gegen Wolfhagen schwer wird. Zumal ich personell auf acht Schlüsselspieler verzichten musste. Durch die frühe Verletzung von Torben Garthe, der ins Krankenhaus gebracht werden musste, war meine Elf doch etwas geschockt und verunsichert. Trotzdem darf man so nicht auftreten.“

Sein Wolfhager Kollege Vaentin Plavcic war natürlich rundum mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden, hatte aber trotzdem noch etwas Kritik im Köcher: Das Liegenlassen von weiteren Topchancen. In der Tat. Zwischen der frühen Führung durch Tjarde Bandowski (8.), der auch das 2:0 (36.) erzielte, hätten die in allen Belangen klar dominanten „Wölfe“ schon mehrfach den Sack zumachen können. Doch nur noch Demetrio D’Agostino (44.) traf noch vor der Pause. Platzherrentorwart Sebastian Schmidt konnte bis dahin einen ganz geruhsamen und entspannten Nachmittag genießen.

Nach dem Seitenwechsel ging es dann Schlag auf Schlag. Innerhalb von 20 Minuten bauten Demetrio D’Agostino (47.) mit einem Zauberfreistoß, Malte Bandowski (49., 51.), Tjarde Bandowski (53., 56.) sowie Timo Wiegand (62., 65.) den FSV-Vorsprung zweistellig aus. Und damit waren die in der Abwehr sich oft wie ein Hühnerhaufen präsentierenden Altenlotheimer noch gut bedient. Ausgernommen ihr Schlussmann Timo Beumker, der Kopf und Kragen riskierend sich mehrfach auszeichnen konnte.

Sein Gegenüber Sebastian Schmidt dagegen musste nur ein einziges Mal zur Stelle sein, hatte aber gegen Kai Bremmer keine Schwierigkeiten.

Im Zeichen der klaren Führung ließen es die „Wölfe“ etwas ruhiger angehen, hatten das Spiel und den Gegner jedoch weiterhin sicher im Griff. Áls Keeper Beumker Timo Wiegand (81.) von den Beinen holte, trat der Gefoulte selbst an, nutzte den fälligen Elfmeter zum 11:0.

Den Schlusspunkt zum Sieg im Dutzend setzte dann der eingewechselte Julius Knatz (87.). (Reinhard Michl)

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