Beim Hallenturnier in Hofgeismar wird Espenau Zweiter und Immenhausen Dritter

BC Sport holt den Pokal

Immenhausen und Espenau waren die besten heimischen Mannschaften beim Turnier der TSG Hofgeismar. Benedikt Sandrock (rechts) wurde mit dem SVE Zweiter, Luca da Costa und die TSV belegten Platz drei. Foto: Rieß

Hofgeismar – Der Donig-Wanderpokal geht an den Fußball-Gruppenligisten BC Sport Kassel. Der Kasseler Vertreter setzte sich im Finale des 40. Jubiläumsturnieres der TSG Hofgeismar im Siebenmeterschießen mit 6:5 gegen den SV Espenau durch. Auf dem dritten Platz landete mit der TSV Immenhausen ein weiterer heimischer Vertreter.

 

Der Kreisoberligist gewann gegen den Kasseler SV im Siebenmeterschießen. Am Ende der regulären Spielzeit des Finales hatte sich wieder das Standardergebnis von 0:0 durchgesetzt. Denn in der Endrunde am gestrigen Abend gingen schon die Hälfte aller Gruppenspiele torlos aus. „Dass gleich zwei Mannschaften alle Spiele mit 0:0 beendeten, hat es mit hoher Wahrscheinlichkeit noch nie in der langen Tradition dieses Hallenkicks gegeben“, meinte der Hofgeismarer Frank Nikutta von der Turnierleitung. Für den Gastgeber TSG Hofgeismar und den westfälischen SV Haarbrück/Jakobsberg bedeutete dies am Ende auch das Aus in der Endrunde.

Noch früher erwischte es den Hallenkreismeister SG Diemeltal 08. Die Vereinigten schafften nicht den dritten Turniersieg in Folge in der Kreissporthalle und schieden überraschend sogar schon in der Vorrunde aus. Etwas aus dem Rahmen fiel in einer Endrunde, in der die Mannschaften doch mit Toren geizten, der TSV Carlsdorf. Er unterlag dem SV Espenau mit 0:7. Carlsdorfs Vorsitzender Rudolf Wenzel erinnerte sich mit Wehmut an so manche Heldentat seiner gelb/schwarzen Kicker bei diesem Turnier. „Doch der heutige Kader gibt einfach nicht mehr her“, wollte Wenzel auch nicht zu sehr schwarz malen.

Lust auf Fußball hatte Immenhausens Coach Henner Göring. „Einfach mal raus nach den Festtagen, das hat gut getan“, war das Turnier für Göring eine willkommene Abwechslung.

Hofgeismars Abteilungsleiter Maik Kolle war zufrieden mit den Besucherzahlen und Sohn Tim Kolle wurde zum besten Torhüter gekürt. Bei den Jugendturnieren wurde eine hohe Zuschauerakzeptanz notiert.

Ein bisschen tragischer Held war Espenaus Routinier Oliver Scheibe, er hätte den SV zum Turniersieg schießen können, doch scheiterte er am BC-Sport-Keeper und die Mannschaft vom Kreisel drehte dann das Duell noch. Trösten konnte sich der SV aber mit der Torjägerkanone für Alexander Klindworth mit zehn Treffern.

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