Grebenstein schaut nur zu

Beim ersten Aufstiegsspiel zur Verbandsliga ist TuSpo Zuschauer

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Hat die Gegner schon unter die Lupe genommen: Grebensteins Trainer Valentin Plavcic wird, wie auch einige Spieler am Donnerstag die Partie Wabern gegen Thalau verfolgen.

Grebenstein. Am Donnerstag wird es ernst: Für den TSV Wabern und den FSV Thalau , die Vizemeister der Fußball Gruppenligen Kassel 1 und Fulda, beginnt die Aufstiegsrunde für die Verbandsliga.

Wenn das Spiel um 16 Uhr in Wabern beginnt, werden auch zahlreiche Grebensteiner am Spielfeldrand stehen. „Ich fahre auf jeden Fall hin. Und zahlreiche aus unserer Mannschaft auch“, sagt beispielsweise Steffen Fried, der in dieser Saison 28 der 30 Spiele für den TuSpo bestritt, dabei fünf Tore erzielte und immer wieder für Gefahr nach vorne sorgte.

Fried und seine Teamkollegen werden den nächsten Gegner genau unter die Lupe nehmen. Ob es Wabern ist oder Thalau hängt vom Ausgang des Spiels ab. Verliert Thalau dann ist dies der Sonntagsgegner des TuSpo im Sauertal. Im anderen Fall tritt Grebenstein am Sonntag bei Wabern an. Zunächst gilt es jedoch, die beiden Mannschaften unter die Lupe zu nehmen.

„Es ist schon ein kleiner Vorteil, dass ich mir beide Gegner am Donnerstag ansehen kann“, sagt TuSpo-Trainer Valentin Plavcic. Der Spielplan meint es also gut mit den Grebensteinern. Für Plavcic ist es aber nicht das erste Mal, dass er die beiden Teams dann sieht: „Ich habe mir beide schon angeschaut.“

Einen Favoriten macht er in der Aufstiegsrunde nicht aus: „Wir sind gut. Aber die beiden anderen auch.“ Beide Mannschaften seien taktisch sehr unterschiedlich aufgestellt. Plavcic: „Wabern ist nach vorne sehr gefährlich.“ 94 Tore in den Punktspielen sprechen da eine deutliche Sprache. Und: Unter den ersten Zehn der Torschützenliste der Gruppenliga 1 sind drei Waberner Spieler zu finden.

Thalau hingegen spielt „sehr sicher nach hinten und spielt den Gegner gerne mit Kontern aus“, hat Plavcic den anderen Gegner analysiert. Mit beiden Spielweisen werde seine Mannschaft zurechtkommen, ist er sich sicher. Aber leicht wird es nicht werden. „Wir müssen Obacht geben“, sagt Steffen Fried. Auf die kleinen Tricks der kommenden Gegner werden sie am Donnerstag deshalb genau achten.

Die grobe Marschrichtung wird Trainer Plavcic heute und morgen beim Training sicherlich schon ansprechen. Nach dem trainingsfreien Donnerstag wird es dann beim Freitagstraining um die Feineinstellung gehen. Dann steht der Gegner schließlich fest. Doch gleich ob der TuSpo dann am Sonntag in Thalau oder zuhause gegen Wabern spielt, eines ist sicher: Er ist hochmotiviert. Plavcic: „Die Jungs sind heiß“.

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