Belarbi, Schäfer und Ohms treffen beim Sieg gegen den TSV Wolfsanger

Zierenberg nach souveränem Sieg Fünfter

Durchgesetzt: Zierenbergs Florian Schäfer (rechts), der das 3:1 erzielte,attackiert den Wolfsanger Dominik Franke. Zierenberg behielt mit 4:1 die Nase vorne.
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Durchgesetzt: Zierenbergs Florian Schäfer (rechts), der das 3:1 erzielte,attackiert den Wolfsanger Dominik Franke. Zierenberg behielt mit 4:1 die Nase vorne.

Der TSV Zierenberg mischt weiter im vorderen Tabellendrittel der Fußball-Gruppenliga mit. Nach dem 1:0-Sieg am Mittwochabend in Reichensachsen gaben die Warmetaler von Trainer Daniel Schmidt am Sonntag auf heimischen Geläuf dem TSV Wolfsanger mit 4:1 (2:1) das Nachsehen. Lohn der bisherigen Zierenberger Leistungen: Tabellenplatz fünf.

Zierenberg – Dabei fing es für die Hausherren gar nicht gut an. Denn Wolfsanger präsentierte sich keineswegs wie ein Kellerkind. Die Gäste sind nach sieben Pflichtaufgaben noch ohne einen Dreier Vorletzter, gingen aber überraschend durch Kristian Noja (15.) in Führung. Das war anscheinend ein Wachruf für die Platzherren. Sie fanden über Kampf und Einsatz izu hrem Spielrhythmus, besaßen die größeren Spielanteile und nahmen so mehr und mehr das Heft in die Hand. Zudem hatten sie die richtige Antwort auf den Gästetreffer. Denn fünf Minuten später traf Torschütze vom Dienst Fabio Ohms (20.) zum 1:1-Gleichstand.

Zierenberg blieb am Drücker, benötige jedoch zur Führung die Mithilfe von Gästetorwart Jan Walter. Der ließ nämlich einen Freistoß von Karim Belarbi (38.) durch die so genannten Hosenträger flutschen. Bügelte aber in Folge seinen Lapsus mehrfach aus.

Gegen das 3:1 durch Zierenbergs Mittelfeldmotor Florian Schäfer (54.) aber war Walter machtlos. Schäfer hatte zuerst das runde Spielgerät an die Querlatte gehämmert. Der Abpraller fiel ihm wieder direkt vor den Schuh, so dass er nur noch einzuschieben brauchte.

Wolfsanger, das kämpferisch und läuferisch keineswegs enttäuschten, steckte jedoch den Kopf nicht in den Sand. Im direkten Gegenzug hätte Patrick Ziegler den Anschlusstreffer erzielen und damit neue Hoffnungen wecken können. Doch er fand seinen Meister im Zierenberger Keeper Nils Zimmermann, der noch einmal Glück hatte, als wenig später mehrere seiner Vorderleute erneut einen Ziegler-Schuss auf der Torlinie abblocken.

Kurz vorher hatte Platzherrenkapitän Ante Grgic Pech (69.). Er traf nur den Pfosten. Der mitgelaufene Fabio Ohms brachte dann das Kunststück fertig, den Abpraller neben das Ziel zu setzen, machte es dann aber besser, als er bei einem durch Freund und Feind zischenden Freistoß richtig stand, das 4:1 (71.) markierte.

(Reinhard Michl)

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