Reinhardswald verliert auswärts, kann aber Niederlage noch einigermaßen in Grenzen halten

Bittere Pleite für HSG Wesertal zuhause

Wesertal - Zwehren/Kassel 32:38 (19:18). Die HSG Wesertal setzte ihre Negativserie mit einer 32:38-Heimniederlage gegen die HSG Zwehren/Kassel fort. Mit den von ihrer Verletzung genesenen Kai Bachmann und Tobias Kaufmann fanden die Gastgeber gut ins Spiel und führten mit 4:1. Die Gäste ließen sich aber nicht abschütteln und schafften erstmals beim 11:11 den Ausgleich. 20 Sekunden vor der Pause führte Wesertal wieder mit 19:17, doch nach einer Auszeit schafften die Gäste noch den Anschlusstreffer.

Was folgte, war eine aus Sicht der Gastgeber nicht nachvollziehbare Leistung in der zweiten Halbzeit. Nach vorne spielten sie ideenlos, vergaben entweder ihre Chancen oder schlossen zu wenig vorbereitet ab. Auch mehrere Umstellungen brachten keine Besserung mehr. Zwar führten die Gastgeber noch einmal mit 23:21, doch nach einer spielerisch und kämpferisch desolaten Leistung drehten die Gäste nicht nur das Spiel, sondern zogen gar auf 38:28 davon.

Erst in den letzten Minuten gelang zumindest noch eine Resultatsverbesserung. Überzeugend war bei den Gastgebern nur der um jeden Ball kämpfende Tobias Kaufmann.

Wesertal: Gertenbach, Hagner - Dworog (10), Simon (7), Lange (4), Wellhausen, Nickel (je 3), T. Kaufmann (2), Bachmann, Brunst, Leibecke (je 1), Müller, Dalfuß, Lobitz.

Fuldatal/Wolfsanger - Reinhardswald 26:19 (13:11). 40 Minuten konnte die ersatzgeschwächte HSG Reinhardswald bei der favorisierten HSG Fuldatal/Wolfsanger gut mithalten. Mit einer starken Abwehr und einem überzeugenden Torhüter Florian Weifenbach spielten die Gäste mutig nach vorne und lagen mit schnellen Spielzügen sogar bis zum 8:6 in Führung, ehe sich Rückraumspieler Niclas Konze am Knie verletzte und nicht mehr weiterspielen konnte. Dies nutzten die Gastgeber zu einer 13:11-Pausenführung. Die zweite Hälfte begann auf beiden Seiten zäh. Als zusätzliche Option zog sich Torhüter Christian Twele das Feldspielertrikot über. Bis zum 14:16 blieb Reinhardswald im Spiel. Danach ließen die Kräfte nach, so dass die Gastgeber über 20:15 auf 25:16 davonziehen konnten. Reinhardswald: Weifenbach, Twele - Panzer (6/2), Steffens (4), Seitz (1), H. Albrecht (1), F. Albrecht (6/1), Marv. Simon (1), Konze, Brandau. (zmw)

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