Läufer vom Laufteam Wolfhagen starteten bei der TorTour de Ruhr im „Bambinilauf“

Borchardt und Angenvoort liefen 100 km

Thomas Borchardt (links) und Christoph Angenvoort auf der Tortour de Ruhr. Foto: nh

Wolfhagen. Am Pfingst-Wochenende startete die 6. Auflage der TorTour de Ruhr, einem der längsten Ultraläufe Deutschlands. Bei dieser unter Ultraläufern berüchtigten Veranstaltung gehen die Startplätze nur auf Empfehlung oder Einladung an die Sportler raus. Nach ausführlicher Bewerbung beim Veranstalter erhielten Thomas Borchardt und Christoph Angenvoort vom Laufteam Wolfhagen eine der begehrten Einladungen erhalten.

Als Einsteiger erhielten die beiden nur einen Startplatz für die 100 km Distanz, die vom Veranstalter als „Bambinilauf“ bezeichnet wird. Zusätzlich zur Einladung müssen die Läufer ein ärztliches Attest und ein Betreuungsteam vorweisen, um für den Start zugelassen zu werden. Martina Schaake, Silvia Peter, Simone Angenvoort und Wolfgang Pfeiffer, alle ebenfalls vom Laufteam, übernahmen die Versorgung der beiden Läufer. Dies war notwendig, weil es auf den gesamten 100 km nur 4 Verpflegungsstationen und kaum Streckenposten gab.

Am Sonntag um 4 Uhr früh fiel der Startschuss für die 55 „Bambinilaufer“ Nach dem Start am Hengsteysee folgten die Sportler dem schönen Ruhrtalradweg über Witten, Bochum, Hattingen, Essen, dem Baldeneysee, Mülheim, Oberhausen bis nach Duisburg wo die Ruhr in den Rhein fließt. Ziel war das Rheinorange, eine 25m hohe Skulptur im Duisburger Hafen.

Die ersten eineinhalb Stunden bis zum Sonnenaufgang mussten sich die Athleten mit Stirnlampen im Dunkeln orientieren. Auch nach Tagesanbruch wurde es durch ständig wechselnde Wetterbedingungen nicht leichter: Mit Wind, Regen und Hagel hatten die Extremsportler zu kämpfen.

Weil der Ruhrtalradweg die Ruhr oft verlässt und durch Stadtgebiet verläuft, war die Wegfindung eine zusätzliche Herausforderung. Über die komplette Strecke wurden die beiden Wolfhager Läufer von ihrem Betreuungsteam abwechselnd mit dem Fahrrad begleitet und versorgt.

Nach 12 Stunden und 15 Minuten schlugen Borchardt und Angenvoort zusammen am Rheinorange an und belegten den 29. Platz.

Weil die TorTour de Ruhr ein Treffpunkt Deutschlands bester Ultraläufer ist, waren beide mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Neben der 100 km Strecke wurde noch die 160 km und 230 km Distanz angeboten. (eg)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.