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Breuna Schauplatz von Kuriositäten

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Von: Raphael Wieloch, Joachim Hofmeister

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Verfing sich nach seinem zweiten Treffer im Netz: Wilhelm Döring vom A-Ligisten SG Wettesingen/Breuna/Oberlistingen II.
Verfing sich nach seinem zweiten Treffer im Netz: Wilhelm Döring vom A-Ligisten SG Wettesingen/Breuna/Oberlistingen II. © Joachim Hofmeister

Ein Verbotsschild, das niemand beachtet, ein Fußballer gefangen im Netz, zwei deutliche Niederlagen und einiges mehr. Die Auffälligkeiten des Fußball-Wochenendes.

Verbotsschild

Papier ist geduldig. Das erfuhren die Besucher der beiden Spiele in Breuna. Obwohl auf dem Hinweisschild an der Sportstätte in Großbuchstaben darauf hingewiesen wurde, dass das Geläuf gesperrt ist, fanden die Partien zwischen Wettesingen/Breuna/Oberlistingen und Immenhausen statt. Einer Spielverlegung auf den Hartplatz hinter dem Sporthaus, einem stillgelegten Tennisplatz, hätten die beiden Schiedsrichter wohl nicht zugestimmt. Auf dem Rasen unterhalb des Vereinsheims gab es jede Menge Unterhaltung. Nicht nur wegen der insgesamt neun Tore. Beim Treffer zum 4:1-Endstand in der A-Liga-Partie verfing sich Torschütze Wilhelm Döring im Netz. Sein Torschuss hatte soviel Dynamik und Qualität, dass er selbst im TSV-Kasten landete. Der gegnerische Schlussmann Davor Marinic hielt, was zu halten war, wenngleich er manchmal auf seine ganz eigene Art und Weise die Bälle unter sich begrub.

Kreispokalfinale

Am Wochenende legte der Kreisfußballausschuss den Termin und den Austragungsort für das Kreispokalfínale fest. Gespielt wird am Samstag, 21. Mai, in Holzhausen. Im Endspiel treffen Kreisoberligist FC Oberelsungen und Verbandsligist FSV Dörnberg aufeinander.

Zweimal 1:5

Ein erfolgreiches Wochenende sieht anders aus: Alle heimischen Verbandsligisten standen mit leeren Händen da. Der SSV Sand verlor sein Heimspiel gegen den CSC 03 Kassel mit 1:5 – trotz Führung. Und auch die SG Hombressen/Udenhausen musste sich auf heimischem Platz dem SV Weidenhausen mit 1:5 geschlagen geben – trotz Führung. Am anständigsten zog sich der FSV Dörnberg aus der Affäre. Aber auch für die Dörnberger gab es nichts zu holen. 0:1 hieß es bei der SG Bad Soden.

Zweimal 4:2

Drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt fuhren die SG Reinhardshagen und die SG Calden/Meimbressen ein. Und das jeweils gegen die Konkurrenz aus dem Tabellenkeller. Während sich Calden/Meimbressen in Wolfsanger mit 4:2 durchsetzte, gewann Reinhardshagen sein Heimspiel gegen Heiligenrode – ebenfalls mit 4:2.

Erfolgsserie

Drittes Spiel, dritter Sieg, drittes Mal zu Null: Wenn es so weitergeht, reservieren wir „Lutz“ Anders und seinen Frauenfußballerinnen vom TSV Jahn Calden einen Platz in den Auffälligkeiten des Wochenendes. Den vermeintlichen Angstgegner und die ausbaufähige Auswärtsbilanz scheint es nie gegeben zu haben. Beim FSV Hessen Wetzlar siegte der Regionalligist souverän mit 4:0. In der Tabelle stehen die Caldenerinnen auf dem zweiten Platz.

Vorarbeit

Hätte Gruppenligist Tuspo Grebenstein in der Hinrunde nicht schon so viele Punkte geholt, wer weiß, wo die Mannschaft von Trainer Maximilian Schäfer aktuell stehen würde. Befanden sich die Grebensteiner nach der Hinrunde noch auf Tuchfühlung mit den Spitzenplätzen, sind es jetzt nur noch sechs Punkte auf einen Abstiegsplatz. (Joachim Hofmeister/Raphael Wieloch)

Spielen und trainieren verboten: Auf dem Sportplatz in Breuna wurde am Wochenende dennoch gekickt. Und das gleich zweimal. Alle
Spielen und trainieren verboten: Auf dem Sportplatz in Breuna wurde am Wochenende dennoch gekickt. Und das gleich zweimal. Alle © Joachim Hofmeister
Schuldlos an der hohen Niederlage: Davor Marinic, Torwart der TSV Immenhausen II, hielt was zu halten war. Auch wenn es manchmal kurios ausschaute.
Schuldlos an der hohen Niederlage: Davor Marinic, Torwart der TSV Immenhausen II, hielt was zu halten war. Auch wenn es manchmal kurios ausschaute. © Joachim Hofmeister

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