Kreisliga A: Vierter Sieg im vierten Spiel 

Calden/M. II gewinnt Spitzenspiel

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Luftkampf: Der Hombresser Lukas Rehbein (rechts) kommt vor dem Caldener Fabrice Lindner an den Ball. Am Ende aber behielten die Caldener mit 2:1 die Nase vorne. 

Die SG Calden/Meimbressen II bleibt in der Fußball-Kreisliga A das Maß aller Dinge. 

Die Vereinigten von Trainer Uwe Mackewitz fuhren in der vierten Saison-Pflichtaufgabe ihren vierten Sieg ein, feierten an der Schäferbreite in Meimbressen im so genannten Spitzenspiel einen 2:1-Sieg ein und blieben damit natürlich Tabellenführer.

das Verfolgerduo ließ nichts anbrennen. Der SV Espenau meisterte die Auswärtshürde bei der TSG Hofgeismar mit 6:1 und der punktgleiche Dritte Diemeltal 08 ließ Mitverfolger Weser/Diemel mit 3:1 abblitzen.

Calden/Meimbressen II - Hombressen/Udenhausen II 2:1 (2:0). Platzherren-Pressesprecher Sven Rudolph nahm kein Blatt vor den Mund: „Die im Vorfeld als Spitzenspiel prognostizierte Partie rechtfertigte dieses Prädikat nicht.“ Im ersten Spielabschnitt versuchten die bis dahin noch verlustpunktfreien Kontrahenten zwar jeweils die Oberhand zu gewinnen, richtig packender Fußball sieht aber anders aus. Einziger Lichtblick: Die Platzherren stellten bereits bis zur Pausenerfrischung das Signal auf Grün. Bereits nach sieben Minuten hämmerte Jan Schröder volley aus gut 25 Meter das runde Spielgerät unhaltbar für Gästekeeper Jannik Köhler zum 1:0 über die Linie. Den Vorsprung baute Tom Seidel (29.) aus. Von den Chancen her hätten die Hausherren auch noch höher führen können.

Nach dem Seitenwechsel bekamen die Zuschauer eine zerfahrene Partie geboten, wobei sich bei den Caldenern konditionelle Mängel bemerkbar machten, die die Gäste aber nur durch den Anschlusstreffer durch Steffen Meywirth (72.) bestraften. Dies blieb die einzige nennenswerte Möglichkeit der Reinhardswaldvereinigten.

Diemeltal - Weser/Diemel 3:1 (1:1). Die Zuschauer brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen. Denn sie bekamen über die gesamte Distanz hinweg einen hochkarätigen, packenden und spannenden Schlagabtausch geboten. Diemeltals Pressesprecher Friedrich Wiegand: „Unser frühes Führungstor durch Daniel Kleppe (6.) muss sich Gästetorwart Kevin Geschonke an den Hut stecken. Er ließ den haltbaren Schuss durch seine Hosenträger rutschen.“ Die nie aufsteckenden Gäste belohnten sich durch Jan Heger (39.) mit dem Ausgleichstreffer nach einem Eckball. Doch kurz nach dem Seitenwechsel brachte Steffen Rothschild (47.) die Diemeltaler erneut in Front. In der Schlussphase machte Weser/Diemel auf, drängte mit viel Dampf zumindest auf den Gleichstand oder auf eine Vorentscheidung - und lief mit dieser Taktik prompt ins offene Messer. Platzherren-Spielertrainer Lars Hofeditz wechselte sich selbst ein, machte mit der ersten Ballberühung vier Gegenspieler „auf dem Bierdeckel nass“, passte zu Steffen Rothschild (85.), der nur noch einschieben brauchte - 3:1. Da konnten die Diemeltaler (89.) auch eine Gelb-Rote Karte verschmerzen.

Hofgeismar - Espenau 1:6 (0:4). Nach 24 Minuten war die Messe bereits gelesen. Sorgten Nico Weller (2.), Felix Höf (3.), Alexander Klindworth (12.) und erneut Weller (24.) für die 4:0-SVE-Führung. Mohamed El Hark Mihoub (51.) verkürzte, für die weiterhin klar spielbestimmenden Espenauer machten Damian Kuznicki (66., ET) und Sebastian Hackert (73.) dann den Deckel drauf.

Altenhasungen/Oelshausen/Istha - Carlsdorf 5:2 (1:1). Bis zum Halbzeitpfiff schenkten sich beide Mannschaften nichts, sondern lieferten sich einen packenden Schlagabtausch auf Augenhöhe. SG-Pressesprecher Olaf Carl: „Die Partie war in dieser Phase komplett offen, keine Elf konnte sich nennenswerte Vorteile erarbeiten, dafür aber jeweils zwei bis drei hochkarätige Einschussmöglichkeiten.“ Eine davon nutzte Yannic Harbusch (13.) zur Gästeführung, die Jan Holzhauer (29.) mit der notwendigen Portion Glück ausgleichen konnte.

Nach dem Seitenwechsel diktierte dann aber nur eine Mannschaft überwiegend das Geschehen: die gastgebenden Erpetalvereinigten. Die ihre Dominanz auch durch Michael Hann (59., 64.) und Adrian Ohr (66.) vorentscheidend und zählbar umsetzten. Yannik Harbusch (68., FE) verkürzte zwar noch einmal, doch Robert Walter (83.) machte dann den SG-Sack endgültig zu. Es hätte auch noch mehr sein können.

Schöneberg - Immenhausen II 5:1 (4:0). Vom Anpfiff weg nahmen die Platzherren das Heft in die Hand, hatten das Spiel und den noch punktlosen Gegner, der wieder mit der roten Laterne den Heimweg antreten musste, jederzeit sicher im Griff. Bereits bis zur Pause konnten die Hausherren von Coach Bernd Salewski durch die Treffer von Maximilian Schäfer (5., 21.), David Piatek (34.) und Sofiene Honij (44.) auf die Siegerstraße einbiegen.

Auch nach dem Seitenwechsel setzte Schöneberg weiterhin die Akzente, hätte durchaus sein Torkonto aufstocken können. Doch mehr als Treffer Nummer fünf durch Kai Richter (81.) wollte nicht gelingen. Eine der wenigen Gästechancen verwertete Marcel Quambach (85.) zum nicht unverdienten Ehrentreffer.

Riede - Wettesingen/Breuna/Oberlistingen II 1:2 ((1:1). Da gab es beim Schlusspfiff doch einige lange Gesichter in den Reihen der Platzherren. Denn gegen die Breunaer Vereinigten, die bisher nicht einen einzigen Zähler auf ihrem Konto hatten, sondern in den bisher absolvierten Pflichtaufgaben erst einmal ins Schwarze trafen, hatten die gastgebenden Gelb-Schwarzen vermeintlich schon die drei zur Disposition stehenden Zähler auf ihrem Konto fest eingeplant.

Danach sah es auch zunächst nach aus, als Ali Sina Noori (18.), der sich kurz danach verletzte, ausgewechselt werden musste, seine Farben in Führung brachte. Der Treffer stellte den Spielverlauf jedoch etwas auf den Kopf. SG-Trainer Patrick Lecke: „Nach einer anfänglichen Abtastphase haben wir mehr und mehr das Spiel diktiert, doch mehr als der Ausgleichstreffer durch Manuel Deister zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt, zwei Minuten vor dem Pausenpfiff, wollte uns trotz mehrerer Chancen nicht gelingen.“

Auch nach dem Seitenwechsel gaben die Breunaer überwiegend den Takt vor, offenbarten jedoch vorerst mangelhafte Vollstreckerqualitäten. Erst Fabian Klauke (71.) mit einem direkten Freistoß zur längst überfälligen SG-Führung ließ den Knoten platzen. In der Schlussviertelstunde hätten die Lecke-Vereinigten das Ergebnis durchaus auch noch höher gestalten können. (ihx)

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