Calden/Meimbressen atmet auf nach 4:1

Calden/Meimbressen jubelt: Christian Multhaupt, Thomas Schindewolf, Fabio Welker und Lucas Himmelmann feiern den Torschützen zum 3:1, Marcel Schindler (8). 

Die SG Calden/Meimbressen hat das Siegen doch noch nicht verlernt. Im Krisengipfel der Fußball-Gruppenliga gegen den bisherigen Tabellendreizehnten TSV Heiligenrode gewann die Dopatka-Elf mit 4:1 (3:1) und zog nach Punkten mit Gegner und auch mit Zierenberg gleich.

Caldens Trainer Sven Dopatka hatte, entgegen seinen Plänen, personell doch einiges verändert und die Verjüngung des Kaders wurde angesichts der anhaltenden Talfahrt ausgesetzt. „Mit Christian Multhaupt waren wir schon seit dem Sommer im Kontakt und ich bin froh, dass es jetzt geklappt hat, er kann der Innenverteidigung mehr Stabilität verleihen“, berichtete Dopatka zur Verpflichtung des ehemaligen Spielertrainers von Weser/Diemel, der auch schon in Brakel und Höxter aktiv war. Außerdem wurde Thomas Schindewolf aus dem Fußballer-Ruhestand zurückgeholt, um mehr Ruhe ins Mittelfeld zu bringen, wie Dopatka es formulierte.

Insgesamt war das jedoch eine wesentlich engagiertere SG als in den vergangenen Spielen und Dennis Dittmer trifft wieder, schon in der zweiten Minute zum 1:0. Aber nur 120 Sekunden später der Ausgleich des TSV. In dieser starken Anfangsphase verzeichnete Marko Utsch (6.) noch einen Lattenknaller. Nach 18 Minuten endlich mal wieder ein sehenswerter Spielzug auf dem Kaiserplatz von der Heimmannschaft. Schindewolf spielte mit Augenmaß auf Rechtsaußen Tom Seidel, der in die Mitte zu Utsch flankte - 2:1. Nach Kopfballvorlage von Fabio Welker köpfte Marcel Schindler zum 3:1 (28.) ein und das war der Pausenstand. Seine beste Saisonleistung (O-Ton Dopatka) krönte Lucas Himmelmann nach starker Einzelleistung mit einem wuchtigen Schuss zum 4:1 in der 49. Minute.

Gleich nach Wiederbeginn verpasste Heiligenrode das 2:3 durch den eingewechselten Köker, da brauchte SG-Keeper Steven Berndt nicht eingreifen, dafür war er aber gefordert, als Christian Rümenap nach 56 Minuten alleine vor ihm auftauchte und Berndt nicht überwinden konnte. Ansonsten hätten Dittmer und Utsch auch noch erhöhen können. Konterchancen gab es einige in den letzten zehn Minuten für die SG.

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