Beide wollen den Erfolg

Calden/Meimbressen erwartet im Halbfinale Dörnberg

Wiedersehen: Zuletzt standen sich Calden, hier Dennis Dittmer (links), und Dörnberg , hier Serhat Binguel im August 2017 im Achtelfinale es Pokals gegenüber. Foto: MIchl

Calden – Der Gegner im Endspiel um den Fußball-Krombacher-Kreispokal für den SSV Sand (4:2 in Schauenburg) wird im zweiten Halbfinale am Ostermontag (15 Uhr) zwischen der SG Calden/Meimbressen und dem FSV Dörnberg ermittelt.

Gruppenligist Calde/Meimbressen geht als Titelverteidiger in die Partie gegen den Verbandsligisten. Fünf Gründe warum es ein spannendes Spiel werden könnte.

1Erfolg:Beide Mannschaften nehmen den Wettbewerb sehr ernst und wollen das Finale erreichen. Der dann mögliche Titel wäre wenigstens ein bleibender Erfolg in einer Saison, die nicht gerade gut läuft. Dörnberg wird die Verbandsliga schwer halten können, Calden/Meimbressen wollte auch besser sein, als der derzeitige Platz zehn. Caldens Trainer Jens Alter setzt auf eine junge Mannschaft, Routiniers wie Butterweck, Heckmann und Schindewolf werden nicht dabei sein. Der FSV muss auf alle Fälle auf den gesperrten Dominik Richter verzichten und voraussichtlich auf Sebastian Plettenberg. Dörnbergs Trainer Ralf Wetzstein will seine Akteure trotz des Samstagsspiel in Weidenhausen nicht schonen.

2 Die Bilanz:In den vergangenen Jahren trafen beide Mannschaften schon zweimal im Pokal aufeinander und jede gewann je einmal. „Außerdem wissen wir dass die SG mit jedem Gegner mithalten kann, siehe das Unentschieden gegen Wolfhagen vor einigen Wochen“, meint FSV-Abteilungsleiter Matthias Thomsen.

3 Die Offensive: Auch wenn die Dörnberger als Schlusslicht der Verbandsliga die geringste Trefferquote haben, so hat man in Calden doch Respekt vor den Dörnbergern. SG-Trainer Jens Alter bezeichnet FSV-Stürmer Pascal Kemper als Granate. Umgekehrt wollen die Dörnberger die Caldener Marko Utsch und Dennis Dittmer nicht zur Entfaltung kommen lassen. Und auch wenn die SG nur Zehnter ist: Ihr Angriff traf 55 Mal. Zum Vergleich: Das Spitzentrio der Liga traf zwischen 52 und 59 Mal.

4 Die Aussicht: Zunächst setzen beide Teams erst einmal alles daran, dass sie am Montag als Sieger den Platz verlassen. Aber natürlich denkt man weiter. FSV-Abteilungsleiter Thomsen fasst es zusammen: „Natürlich will man ins Finale. Wenn du dass dann auch noch gewinnst, wartet ein attraktiver Gegner auf Regionalebene.“

5 Die Nachbarschaft:Vom Caldener Kaiserplatz zum Dörnberger Bergstadion sind es kein 14 Kilometer. Auf Grund der kurzen Entfernung zwischen ist es ein Derby und das hat bekanntlich seine eigenen Gesetze. . Und da Dörnberg als Verein gilt, der viel Zuschauer mitbringt, wird es von der Kulisse her kein klares Heimspiel für die SG.  zyh

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.