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Als Spitzenreiter ins Kreisduell

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Von: Ralf Heere

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Wieder ein Kreisduell: Die SG Calden/Meimbressen mit David Gerdesmeier (rechts, hier gegen Reinhardshagens Lorenz Kahle) trifft auf Zierenberg.
Wieder ein Kreisduell: Die SG Calden/Meimbressen mit David Gerdesmeier (rechts, hier gegen Reinhardshagens Lorenz Kahle) trifft auf Zierenberg. © Raphael Wieloch

Calden – Seit ganz langer Zeit geht die SG Calden/Meimbressen mal wieder als Tabellenführer in eine Partie der Fußball-Gruppenliga und das ausgerechnet gegen den benachbarten TSV Zierenberg, der als Tabellensiebter bisher eine solide Saison spielt. Fragen und Antworten zu diesem Kreisduell:

Wie ist die Ausgangslage?

Es hätte ein Topspiel am Sonntag sein können, wenn Zierenberg die 3:2-Führung gegen Hombressen/Udenhausen gehalten hätte, doch nach dem 3:3 in Unterzahl unterlag der TSV noch mit 3:5 und verlor bis sechs Punkte an Boden auf die SG Calden/Meimbressen. Die Spielgemeinschaft ist als einzige Mannschaft der Liga noch ohne Niederlage und dennoch kann der erste Dämpfer sie auch gleich auf den vierten Rang zurückfallen lassen.

Gibt es einen Altersunterschied?

Am letzten Spieltag sehr wohl und der war mit fünf Jahren Unterschied auch gravierend. Während Zierenberg mit einem Altersdurchschnitt von 27 Jahren auflief, war der von Calden/Meimbressen mit unter 22 wesentlich jünger. Der neue SG-Trainer Altan Ersoy lässt weiterhin die Jugend ran, gepaart mit erfahrenen Kickern wie Lukas Holst oder Marko Utsch. Der TSV hat sich unter anderem mit Niels Willer und Dieunedort Djobissie gruppenligaerfahrene Spieler dazu geholt.

Gibt es ähnliche Spielertypen?

Zwei stechen da doch heraus und sind besonders wertvoll für ihre Teams. Da ist Marko Utsch bei Calden/Meimbressen, der zwischendurch insgesamt vier Jahre beim OSC Vellmar tätig war und mit bisher vier Toren und vier Vorlagen einer der wertvollsten Spieler der Liga ist.

Die Warmetaler wissen, was sie an ihrem Ante Grgic haben. Mit 29 Jahren ein Jahr älter als Utsch und auch schon viermal erfolgreich und insgesamt an der Hälfte der zehn Treffer des TSV beteiligt. Er ist ein Muster an Konstanz, trifft in kompletten Spielzeiten immer im zweistelligen Bereich und ist Kapitän von Zierenberg.

Wie liefen die letzten Duelle?

Ganz einfach: ausgeglichen. Calden/Meimbressen und Zierenberg gewannen jeweils ihre Heimspiele in der letzten Saison. Logisch waren sie in den Abstiegskrimi mit verwickelt und am Ende hatten sie beide 37 Zähler geholt auf den Rängen elf und zwölf.

Wie ist die Prognose?

Die Statistik der letzten Saison deutet schon auf eine gewisse Ausgeglichenheit hin, nach 4:1 und 6:1-Siegen muss sich die SG auf einen härteren Gegner einstellen, der auch Geduld beweisen kann, dies hat Zierenberg schon beim 1:0-Sieg gegen das Top-Team von Reichensachsen unter Beweis gestellt.

Schon zweimal blieb der TSV ohne Gegentor, die SG nur einmal. Doch es ist ein Heimspiel und die Spielgemeinschaft ist nicht rein zufällig ganz oben in der Tabelle. Sie sollte, wenn auch knapp, die Oberhand behalten können. (Ralf Heere)

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