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Calden/Meimbressen geht leer aus

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Von: Florian Künemund

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Er gehörte zum Rumpfkader der SG: Hannes Dittmar (am Ball) konnte die Niederlage in Reichensachsen auch nicht abwenden. Sieben Akteure fehlten. Trainer Altan Ersoy hatte nur einen Auswechselspieler.
Er gehörte zum Rumpfkader der SG: Hannes Dittmar (am Ball) konnte die Niederlage in Reichensachsen auch nicht abwenden. Sieben Akteure fehlten. Trainer Altan Ersoy hatte nur einen Auswechselspieler. © Raphael Wieloch

Reichensachsen – Eine Nummer zu groß: Die SG Calden/Meimbressen verlor das Topspiel der Fußball-Gruppenliga bei Tabellenführer SV Reinsachsen mit 0:4 (0:1). „Wir haben heute Erfahrungen gesammelt gegen eine Spitzenmannschaft. Mein Team hat gut dagegen gehalten bis zum 2:0 eine Viertelstunde vor Schluss“, erklärte SG-Trainer Altan Ersoy.

Zwei Treffer und damit seine Saisontore Nummer sieben und acht steuerte Reichensachsens Mittelstürmer Jerome Kirschner per Kopf bei. „Es ist immer ein gutes Gefühl, wenn man als Angreifer seinen Job erledigt und in dem Fall sogar doppelt trifft. Aber insgesamt haben wir als Mannschaft sehr gut zueinandergefunden. Wir machen aktuell in allen Mannschaftsteilen einen super Job, das macht uns so stark“, sagte ein sichtlich zufriedener Kirschner nach Abpfiff.

Und damit hatte er recht. Denn bis auf zwei Halbchancen in den letzten 20 Minuten bekamen die Gäste nicht viel auf die Reihe. Reichensachsen hingegen machte Druck. Eine Flanke von Kaufmann wurde schon nach fünf Minuten länger und länger und landete am Lattenkreuz.

Etwas zu lang war auch ein Pass von Marius Jung in die Schnittstelle (18.), denn Jerome Kirschner erwischte das Leder nur noch mit gestrecktem Bein per Fußspitze – zum 1:0 fehlten dennoch bloß Zentimeter. Das fiel dann nach zwei kleineren SVR-Chancen folgerichtig in Minute 32. Eine Ecke nickte Kirschner am langen Pfosten zum Führungstreffer ein. „Das 1:0 vor der Halbzeit tut immer gut, darauf konnten wir aufbauen. Aber es war natürlich auch Geduld gefragt. Calden/Meimbressen ist nicht umsonst Dritter der Liga und so dauerte es, bis wir die Partie letztlich entscheiden konnten“, so Kirschner.

Im zweiten Abschnitt wurden dem Neuner der Reichensächser gleich zwei Tore wegen Abseits aberkannt (65./75.). Zudem verfehlte er den Kasten unter Bedrängnis am Fünfmeterraum in Minute 80 nur um Haaresbreite. So blieb die Begegnung zumindest vom Ergebnis her offen.

Fünf Minuten später wurde Jakub Swinarski im Strafraum gefoult. Er trat selbst an und scheiterte an Gästekeeper Dominik Hernandez Szarka. Doch der Schiedsrichter ließ den Strafstoß wiederholen, weil er den Torwart zu weit vor der Linie gesehen hatte. Versuch Nummer zwei verwandelte Stephan Montag zum 2:0 für den SVR. Jakub Swinarski per Volleyschuss und Jerome Kirschner per Kopf schraubten das Ergebnis am Ende noch hoch. (Florian Künemund)

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