SG empfängt am Sonntag  den VfL Kassel 

Calden/Meimbressen hofft auf die Trendwende

Im Vorwärtsgang: Calden/Meimbressen (links Nils Mackewitz) will im Heimspiel gegen den VfL Kassel endlich wieder gewinnen. Foto: Michl

Calden – Für die SG Calden/Meimbressen steht am Sonntag (15 Uhr) in der Fußball-Gruppenliga, wenn der VfL Kassel auf dem Kaiserplatz gastiert, wieder einiges auf dem Spiel.

Denn die Caldener kommen nicht von der Stelle. Mehr als der vorletzte Rang, und den nur dank des 4:1-Erfolges von vor zwei Wochen gegen Heiligenrode, ist nach der Niederlage beim BC Sport nicht drin. Unverändert ist jedoch die Situation, dass die anderen Mannschaften im Tabellenkeller sich nicht absetzen können. Aber zumindest die beiden Konkurrenten aus dem Wolfhager Land, Zierenberg und FSV Wolfhagen, punkteten zuletzt und zogen an den Vereinigten vorbei.

Am Sonntag ist die Frage, wem von beiden Teams die Trendwende gelingt. Sowohl die Caldener, als auch der VfL, konnten in den letzten fünf Partien nur einmal das Feld als Sieger verlassen. Der große Unterschied ist jedoch, dass die Kirchditmolder von Trainer Andezion mit 16 Punkten im gesicherten Mittelfeld stehen und nicht so den großen Druck wie die Caldener verspüren.

Ein mit 18 Jahren ganz junger Spieler, Nils Mackewitz, ist einer aus dieser jungen Garde, die jetzt schon mit dieser Situation umgehen müssen. „Wir brauchen die Punkte am Sonntag, um den Abstand zum rettenden Ufer zu wahren“, sagt Mackewitz. Für das Caldener Eigengewächs ist es ganz wichtig, dass sich innerhalb der Mannschaft, trotz der Misserfolge, keine Schuldzuweisungen gemacht werden.^„Für mich ist der Teamgeist ganz wichtig“, betont der Youngster. Für positive Stimmung sorgte in dieser Woche der souveräne Erfolg im Kreispokalspiel in Carlsdorf. Auch wenn der Genger zwei Klassen niedriger spielt: Erfolg ist Erfolg.

In der letzten Saison konnte die SG gegen die Kasseler daheim mit 3:1 gewinnen und auswärts gelang dem Tabellenachten in dieser Spielzeit erst ein Erfolg. Personell ist alles so weit an Bord bei den Caldenern, Multhaupt und Utsch wurden in Carlsdorf geschont, Serhat Bingül ist wieder in die Mannschaft zurückgekehrt. Dopatka konnte im Pokalspiel „fliegend“ wechseln, da durfte sich fast jeder SG-Spieler eine Ruhepause gönnen.   

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