Calden/Meimbressen schlägt Herleshausen 6:1

Nach Pausenpredigt kam der Sieg

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Wenig Chancen für die Gäste: Der Caldener Sascha Knoll (links) stellt sich Lukas Wetterau in den Weg. 

Calden. Zweiter 6:1-Heimsieg in dieser Saison für Gruppenligist SG Calden/Meimbressen. Gegen Aufsteiger SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund siegte die Alter-Elf, nach einem 1:1 zur Pause, dank einer erheblichen Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt.

Nach so einem deutlichen Erfolg sah es auf dem Kaiserplatz nach 45 Minuten nun wahrlich nicht aus. Zwar hatte Tom Seidel aus dem Gewühl heraus schon nach neun Minuten das 1:0 erzielt, aber außer einer guten Gelegenheit für Nino Wagener kam da nicht viel von der Heimelf. Im Gegenteil, vor der Pause wurde der Gast aus dem Werra/Meißner-Kreis immer stärker. In der 43. Minute schon mal ein gefährlicher Freistoß von Marcel Weishaar, der abgefälscht wurde und gerade so von Thilo Müller über den Kasten gelenkt werden konnte. 120 Sekunden später war es dann aber passiert und Martin Dunkelberg hatte zum 1:1 ausgeglichen.

Caldens Trainer Jens Alter ging erst sehr spät in die Kabine zu seinen Spielern und dort muss es dann eine Moralpredigt des Coaches gegeben haben, denn aus der Halbzeit kam eine neu motivierte Caldener Mannschaft, die gleich die Akzente setzte. Fabio Rumpf spielte Marko Utsch frei und der erzielte nach 47 Minuten das 2:1. Eine Befreiung für den zurückgekehrten Offensivmann, der sich diesmal von seiner besten Seite zeigte. In der 66. Minute blieb Utsch ganz gelassen und verwertete auch einen Steilpass von Marcel Schindler zum 3:1.

Das Zusammenspiel mit Dennis Dittmer wurde auch immer besser. Zwölf Minuten vor dem Ende spielten Dittmer und Utsch Doppelpass, der Ball ging an den Außenpfosten. Nach dem daraus resultierenden Eckball flankte Utsch zu Heckmann, dessen Kopfball verwertete Dennis Dittmer aus kurzer Distanz zum 4:1. Der Torjäger schnürte auch seinen Doppelpack, als er einen Eckball von Utsch zum 5:1 (82.) im Strafraum vollendete. Damit war der Torhunger der Caldener immer noch nicht gestillt und die Gäste setzten überhaupt nichts mehr dagegen. So kam der eingewechselte Maximilian Gellner auch noch zu seinem Tor und es hieß am Ende 6:1 (89.).

Jens Alter konnte angesichts des Resultats zwar zufrieden sein, aber dass seine Mannschaft immer wieder Phasen hatte, in denen sie sich ausruhte, gefiel im nicht. Dass seine Halbzeitansprache scheinbar gefruchtet hatte, war auch Alters Eindruck. Über den Gegner sagte er, ohne diesen weh tun zu wollen, dass sie nicht allzustark waren. Trotz einigen Ausfällen hätte seine Mannschaft wieder gezeigt, dass ein ausgeglichener Kader vorhanden ist, meinte Alter abschließend.

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