Titelverteidiger des Kreispokals gewinnt in Zierenberg 2:0

Calden/Meimbressen steht im Halfinale

Ab durch die Mitte: Caldens 1:0-Torschütze Maximilian Gellner findet zwischen den Zierenbergern Shaban Mustafa (links) und Nico Töppel die Lücke. Foto: Michl

Zierenberg. Die Überraschung war für den TSV Zierenberg als Tabellenführer der Kreisoberliga   im Viertelfinale des   Kreispokals gegen den Gruppenligisten und Titelverteidiger SG Calden/Meimbressen  möglich, blieb aber aus.

Denn beim Schlusspfiff des souverän leitenden Unparteiischen Lukas Rüddenklau aus Ersen hatten die Gäste mit 2:0 (0:0) die Nase vorne und erwarten nun im Halbfinale den Verbandsligisten SSV Sand.

Für die Vereinigten von Trainer Jens Alter fing es eigentlich vielversprechend an. Gespielt waren gerade einmal vier Minuten, als Maximilian Gellner mutterseelenallein vor TSV-Torwart Tobias Hauk stand, sich eigentlich jede Ecke des Kastens hätte aussuchen können. Was aber Hauk Kopf mit einer Glanztat verhinderte.

Wer geglaubt hatte, so ginge es weiter, sah sich getäuscht. Bis zum Pausenpfiff plätscherte die Partie so vor sich hin. Die wenigen Torschussversuchte hüben wie drüben stellten die weder TSV-Keeper Hauk noch seinen Gegenüber Thilo Müller vor ernste Probleme. Bis zur 45. Minute. Da tauchte Zierenbergs Martin Stück allein vor Keeper Müller auf, der mit einer tollen Parade die Gefahr bereinigte und den schon angestimmten Zierenberger Torjubel verstummen ließ.

Fast identisch die Szene in der ersten Minute nach dem Seitenwechsel, wo Müller erneut das Duell gegen Stück für sich entschied. Dann hatte Müller Glück, als Robin Möller und auch Nico Karwath jeweils das Ziel knapp verfehlten. Im direkten Gegenzug zeigte dann Maximilian Gellner (62.), wie man ins Schwarze trifft - 0:1.

Fast im Gegenzug klebte auch dem kurz vorher eingewechselten Zierenberger Mirko Schlummer das Pech am Schuh. Frei vor dem Caldener Gehäuse brachte er das Kunststück fertig, das runde Spielgerät in die Wolken zu hämmern. Kurz danach hätte Schlummer vielleicht das Blatt noch wenden können, doch sein Kopfballtorpedo zischt hauchdünn über die Querlatte. Diese verhindert im direkten Gegenzug den zweiten Caldener Treffer. Marko Utsch hielt einfach aus gut 30 Metern drauf, den Aufsetzer konnte Keeper Hauk aber an die Metallstange lenken. Die stand den Zierenbergern noch einmal zur Seite, als Marco Utsch (77.) einen Freistoß an den Pfosten hämmerte.

In der Schlussphase musste zwei Mal ein Caldener Kopf für seinen jeweils schon geschlagenen Schlussmann auf der Linie retten. Das glücklichere Händchen hatte dann SG-Coach Alter. Denn der kurz vorher eingewechselte Dennis Dittmer (89.) beseitigte mit seinem Tor zum 2:0 alle Caldener Zweifel. (zih)

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