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Ersoy trifft auf seinen Ex-Verein

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Von: Ralf Heere

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Stürmt wieder für Calden/Meimbressen: Marko Utsch wechselte in der Sommerpause vom OSC Vellmar zurück zur Spielgemeinschaft.
Stürmt wieder für Calden/Meimbressen: Marko Utsch wechselte in der Sommerpause vom OSC Vellmar zurück zur Spielgemeinschaft. © Dieter Schachtschneider

Calden – Einem echten Härtetest stellt sich die SG Calden/Meimbressen zum Saisonauftakt der Fußball-Gruppenliga am Samstag (Anstoß um 18 Uhr), wenn Verbandsligaabsteiger SV Türkgücü Kassel auf dem Kaiserplatz gastiert. „Türkgücü ist für mich eine Top-Drei-Mannschaft“, macht Caldens neuer Trainer Altan Ersoy deutlich, dass auf seine junge Mannschaft gleich eine echte Herausforderung zukommt.

Diese wird sie mit viel Begeisterung und jugendlicher Unbekümmertheit angehen, ist sich Ersoy sicher. Nach einer vielversprechenden Vorbereitung bedauert der Coach, der den Gegner aus seiner Zeit als Co-Trainer beim SV Türkgücü noch sehr gut kennt, dass drei bis vier Spieler, die für die Startelf in Frage gekommen wären, fehlen werden.

Gespannt blicken sie bei der Spielgemeinschaft natürlich auf das Comeback von Marko Utsch, der vom OSC Vellmar wieder zurückkehrte und eine wichtige Rolle in Ersoys Konzept spielt. Die SG-Mannschaft dürfte fast zur Hälfte neu besetzt sein und aus der 0:2-Niederlage im Kreispokal gegen Wolfhagen gilt es die richtigen Schlüsse zu ziehen, um gegen die Kasseler, die in eine ähnliche Kategorie wie der FSV einzuordnen sind, bestehen zu können. Es ist auch ein wenig „Jugend forscht“ gegen ganz viel Erfahrung des Teams aus der Kasseler Nordstadt. Die ließen sich beim mühsamen 1:0-Erfolg im Kasseler Kreispokal gegen Kreisligist TSV Ihringshausen nicht in die Karten schauen, da fehlten einige Stammkräfte, was aber in der Urlaubszeit nichts Ungewöhnliches ist.

Altan Ersoy
Altan Ersoy © Raphael Wieloch

Der Verlust von Top-Stürmer Enver Maslak dürfte schwer zu kompensieren sein bei den Kasselern. Im Angriff des Verbandsligaabsteigers dürfte es sowieso fast nur neue Gesichter geben, wobei mit dem mittlerweile 45 Jahre alten Özkan Oygur auch ein sehr bekanntes dabei sein könnte. Der neue Trainer Özkan Özen ist auch ein alter Weggefährte von Altan Ersoy, der sich natürlich auf das Duell mit seinem Ex-Klub freut, aber keine Gastgeschenke verteilen will.

Da es gleich am zweiten Spieltag nach Grebenstein geht, will die Spielgemeinschaft auf keinen Fall einen Fehlstart hinlegen und mindestens einen Zähler auf dem Kaiserplatz behalten. (Ralf Heere)

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