SG spielte 69 Minuten lang zu zehnt gegen den FSV Wolfhagen

Calden 5:1 in Unterzahl

Zweifacher Torschütze: Caldens Stürmer Marko Utsch (rechts) kommt vor dem Wolfhager Verteidiger Stanislav Bakin an den Ball. Foto:  Hofmeister

Calden. Die Fußballer der SG Calden/Meimbressen stehen im Kreispokal-Halbfinale. Obwohl der Gruppenligist 69 Minuten lang in Unterzahl spielte, gelang ihm ein deutlicher 5:1 (1:1)-Erfolg über den Ligakontrahenten FSV Wolfhagen. Steven Berndt sah in der 21. Minute die Rote Karte.

Der SG-Torwart hatte Andre Nordmeier im Strafraum zu Fall gebracht. Vorausgegangen war ein Ballverlust von Verteidiger Philip Butterweck. Den fälligen Elfmeter verwandelte Timo Wiegand zum 1:1. Marcel Engel, der für Berndt fortan das Tor hütete, besaß keine Abwehrmöglichkeit.

Den Caldener Führungstreffer hatte Stürmer Marko Utsch in der 5. Minute erzielt.

„Der Platzverweis versaut mir den ganzen Abend“, schüttelte Jens Alter den Kopf. Und nicht nur das. Der SG-Trainer sah seine Mannschaft nach der Hinausstellung schon in die Defensive gedrängt. Doch es kam ganz anders. Calden/Meimbressen setzte die Akzente und stellte binnen vier Minuten den Sieg sicher. Marc Zuschlag mit einem haltbaren Freistoßtreffer aus 35 Meter Entfernung (66.), seinem Tor nach Utsch-Vorlage (68.), sowie Utsch selber nach einem Konter sorgten für beste Laune bei Jens Alter. „Ich bin stolz auf mein Team“, sagte der SG-Coach. „Wir haben in Unterzahl richtig guten Fußball gespielt. Dörnberg kann kommen“, warf er schon einen Blick auf das nächste Meisterschaftsspiel. „Der Sieg gibt uns jede Menge Selbstvertrauen.“ Den Schlusspunkt gegen eine enttäuschende Wolfhager Mannschaft setzte Dennis Schardt mit einem Fernschuss zum 5:1 (76.). (hjx)

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