Schweres Auswärtsspiel in Bayern

Caldener Frauen müssen Kopf frei bekommen

Natalie MerzAbwehrspielerin von Calden

Calden – Den freien Fall nach unten stoppen. Das muss die Devise für das Spiel des Frauenfußball-Regionalligisten TSV Jahn Calden am Sonntag (11 Uhr) beim FC Forstern sein.

Null Punkte und vor allem 2:11 Tore sind die bedenkliche Ausbeute der beiden letzten Spiele. Enttäuschend war gerade zuletzt der Auftritt gegen den Tabellennachbarn Alberweiler, als die Mannschaft nach einem guten Start in der zweiten Halbzeit völlig einbrach und sang- und klanglos mit 2:6 verlor.

Problematisch sind die vielen Gegentore, aber im letzten Spiel lief auch nach vorne nichts zusammen. Für Jahn-Trainer Rudolf Merz ist dies eine Kopfsache: „Meine Spielerinnen können Fußball spielen. Das haben sie in den siegreichen Spielen gezeigt. Gegen Alberweiler haben wir super begonnen und dann bricht nach den ersten beiden Gegentoren alles zusammen.“ Die Stimmung sei noch etwas gedrückt. Hinzu kommen personelle Probleme. Für die Abwehr kehrt Natalie Merz wieder zurück und wird Franziska Tux ersetzen. Die gegen Alberweiler wieder eingesetzte Lena Wiegand ist wieder angeschlagen und könnte ausfallen. Dazu steht ein Fragezeichen hinter den Angreiferinnen Sharon Braun und Johanna Hildebrandt. Die beiden haben bislang 13 der insgesamt 20 Tore erzielt. Weiter ausfallen wird Jacqueline Baumgärtel.

Im Gegensatz zu Calden konnte Forstern mit dem 4:3-Heimerfolg über Obertürkheim und dem 2:0-Auswärtserfolg in Hegau als Siebter den Abstand zu Abstiegszone auf sechs Punkte vergrößern. Grundlage hierfür ist die mit 13 Gegentreffern drittbeste Defensive.

Calden wird die Reise in die Nähe von München bereits am Vortag antreten. Merz hofft, dass sich die längere Vorbereitungszeit für seine angeschlagene Elf als Vorteil erweist. In der Vorsaison verloren die Jahnerinnen das damalige Spitzenspiel 0:1.  zmw Foto: privat/nh

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