Erstes Heimspiel auf dem Kaiserplatz  für Regionalligisten in diesem Jahr

Caldener Frauen sind für den Zweiten gerüstet

Torejagd auf heimischen Platz: Esra Özdemir und ihre Mitspielerinnen freuen sich auf das erste Spiel auf dem Kaiserplatz in diesem Jahr. Foto: Rieß

Calden – Endlich wieder auf dem heimischen Kaiserplatz spielen und damit ein richtiges Heimspiel haben. Die Vorfreude beim Frauenfußball-Regionalligisten TSV Jahn Calden auf das Spiel am Sonntag (13 Uhr) gegen den SC Sand II ist groß, nachdem das Spiel in der Vorwoche gegen Sindelfingen dem schlechten Wetter zum Opfer gefallen ist.

Angesichts des deutlich verbesserten Wetters dürfte diesmal das Spiel angepfiffen werden können. Nach dem gelungenen Start aus der Winterpause mit den Siegen über Wacker München (3:2), Forstern (6:0) und in Hegau (3:0) wartet nun mit der Bundesligareserve ein hochkarätiger Gegner.

Sand II hat nach einem mäßigen Start eine eindrucksvolle Serie von 14 Siegen und einem Unentschieden hingelegt. Zuletzt konnte das Heimspiel gegen den Dritten Alberweiler mit 3:1 gewonnen werden, womit die Mannschaft nach Punkten mit dem Spitzenreiter Ingolstadt gleichzog. Beste Torschützin bei Sand ist Madeleine Kurek mit 13 Toren. In der Winterpause konnte sich die Mannschaft mit Mona Lohmann vom Bundesligaschlusslicht Borussia Mönchengladbach noch verstärken.

Trotz der guten Tabellenlage haben die Sanderinnen aber aus wirtschaftlichen Gründen keine Ambitionen, in die zweite Liga aufzusteigen. Die Spielstärke der Südbadenerinnen bekam Calden bei der 0:3-Niederlage im Hinspiel zu spüren. „Das war das einzige Spiel, in dem wir wirklich chancenlos waren“, erinnert sich Jahn-Trainer Wolfgang Berndt.

Im Rückspiel will er die gute Form seiner Mannschaft nutzen und Sand ein offenes Spiel liefern: „Wir sind gut drauf und wollen gerade vor eigenem Publikum zeigen, dass wir auch gegen einen solchen Gegner bestehen können“.

Verzichten wird er in diesem Spiel jedoch auf seine Innenverteidigerin Natalie Merz.  zmw

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