Guppenliga

Reinhardshagen gegen Zierenberg: Das Duell der Torjäger

TSV-Torjäger: Fabio Ohms traf in dieser Saison schon acht Mal für Zierenberg.
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TSV-Torjäger: Fabio Ohms traf in dieser Saison schon acht Mal für Zierenberg.

Am Sonntag (15 Uhr in Veckerhagen) treffen mit der SG Reinhardshagen und dem TSV Zierenberg die Kreisoberligameister der vergangenen zwei Jahre in der Fußball-Gruppenliga aufeinander.

Reinhardshagen – Wir haben fünf bemerkenswerte Fakten zum Spiel zusammengestellt.

Die Ausgangslage

Sie ist nicht mehr so ganz eindeutig wie noch vor zwei Wochen. Damals schickte sich der TSV Zierenberg an, unter die Top-Fünf der Liga einzuziehen und Reinhardshagen war nach vier Niederlagen in einer Talsohle. Das änderte sich vergangenes Wochenende. Sie SG gewann, der TSV kassierte eine bittere Niederlage. Trotz des ersten Saisonsiegs der SG trennen beide Mannschaften aber noch stattliche acht Zähler. Dennoch sind sich die Zierenberger bewusst, dass sie bei einer weiteren Niederlage den Blick nach unten richten müssen. In den letzten beiden Auswärtsspielen hagelte es zwölf Gegentreffer.

Ein Kreisderby

Beide Teams kommen aus dem Fußballkreis Hofgeismar-Wolfhagen. Ein typisches Derby ist es dennoch nicht, weil beide aus dem jeweiligen Altkreisen Hofgeismar und Wolfhagen kommen und doch eine beträchtliche Distanz zwischen beiden Orten liegt. Aber man kennt sicht dennoch gut untereinander aus zahlreichen Kreisoberligaduellen. In der Gruppenliga sind sich beide noch nicht begegnet.

SGR-Torjäger: Jan Paar erzielte bislang sechs Treffer für die SG Reinhardshagen.

Die Torjäger

Beide Mannschaften haben einen in ihren Reihen. Fabio Ohms hat bei Zierenberg eine herausragende Torquote, in der letzten abgebrochenen Gruppenligasaison traf er 16 Mal in 13 Spielen und in dieser Saison hat er in sieben Partien auch schon wieder acht Mal geknipst. Das bedeutet Platz vier der Torjägerliste. Der 25-Jährige verfügt über viel mehr Erfahrung als SG-Torjäger Jan Paar, der auf Platz acht der Torschützenliste steht. Was der erst 19-jährige Mittelstürmer der Vereinigten in dieser Spielzeit mit sechs Treffern leistete, verdient also allen Respekt – und vor allem eine gute Bewachung durch die TSV-Abwehrreihe am Sonntag.

Die Vergangenheit

Beide Mannschaften sind Profiteure der „Corona-Abbruchsaison“ gewesen. Der TSV Zierenberg stand auf einem Abstiegsplatz und Reinhardshagen wurde durch die Quotientenregelung zum Meister und Aufsteiger erklärt. Weitere Gemeinsamkeit: In dieser Saison ist es beiden bisher gelungen, dem Spitzenteam des FSV Wolfhagen einen Zähler abzujagen.

Die Trainer

Die Übungsleiter der beiden Teams sind noch vergleichsweise jung und könnten durchaus selber noch mitmischen. Und sie sind vereinstreu.

Da ist aufseiten der Gastgeber Patrick Fraahs. Der 33-Jährige beendete vor drei Jahren seine aktive Laufbahn und ist nun schon seit vier Jahren Trainer der Grün/Weißen von der Weser, ein anderes Trikot hat er auch niemals getragen.

So ähnlich ist es auch beim wenige Jahre älteren Zierenberger Daniel Schmidt. Der war bis auf einen kurzen Ausflug nach Espenau seinem TSV stets treu und nun schwingt er schon in der dritten Saison im Warmetal das Trainerzepter.

Gemeinsamer größter Erfolg: Meister in der Kreisoberliga.  (zyh)

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