Dörnberg gewinnt gegen KSV Hessen II mit 1:0

Dauber trifft in der Nachspielzeit

Durchgetankt: Der Dörnberger Florian Müller (Mitte), der zwischen den beiden KSV Hessen Kassel II-Spielern Rene Ochs und Tobias Bredow (Nr. 19) die Lücke findet, lieferte den Traumpass zum 1:0-Siegtreffer durch Dennis Dauber. Foto: Michl

Dörnberg – Der FSV Dörnberg mischt in der Fußball-Gruppenliga weiter oben mit. Durch einen 1:0 (0:0)-Heimsieg gegen den Tabellenvierten KSV Hessen Kassel II bleibt die Mannschaft von Trainer Matthias Weise Tabellenzweiter und damit auf dem Relegationsplatz Richtung Verbandsliga.

Wie war das Spiel insgesamt?

Die gut 200 Zuschauer brauchten ihr Kommen wahrlich nicht zu bereuen. Sie bekamen einen von beiden Seiten intensiv geführten Schlagabtausch geboten, der in der Schlussphase noch dramatisch wurde.

Worin lag die Dramatik?

Ginge es nach der oft zitierten Aussage des legendären Bundestrainers Sepp Herberger, dass ein Spiel 90 Minuten dauert, dann hätte ein 0:0 zu Buche gestanden. So aber stand es beim Schlusspfiff von Schiedsrichter Pirmin Mülot 1:0 für den FSV.

Wer schoss das entscheidende Tor?

Das war in der dritten Minute der Nachspielzeit Dennis Dauber. Nach einem Traumpass aus dem Mittelfeld von Florian Müller ließ der Dörnberger seine beiden Gegenspielern einfach stehen und schob das runde Spielgerät in aller Ruhe am machtlosen KSV-Schlussmann Nicolas Gröteke über die Linie.

War damit die Entscheidung schon gefallen?

Nein. Denn die KSV-Zweite mobilisierte noch einmal alle Kräfte und wollte sich mit der Niederlage nicht abfinden. Sie sorgte noch einmal für richtigen Zunder vor dem Kasten von Platzherrenschlussmann Nico Bergner. Doch der ließ zusammen mit seinen Vorderleuten nichts mehr anbrennen.

Gab es Aufreger in der Partie?

Ja, mehrere. Nach einer guten Viertelstunde war Fortuna den Dörnbergern hold. Ein Freistoß fand den Kopf von Marcel Fischer (16.), dessen schon angestimmter Torjubel aber die Querlatte verstummen ließ.

Blieb dies die einzige KSV-Chance?

So genannte Hundertprozentige konnten sich die Junglöwen zwar nicht erarbeiten, doch mehrere Schüsse verfehlten das Ziel nur ganz knapp. Oder FSV-Keeper Bergner zeigte sein Können.

Und bei Dörnberg?

Die wohl besten Einschussmöglichkeiten bei den Platzherren, die sich oft zu viele Fehlpässe in der Vorwärtsbewegung leisteten, hatten Dennis Dauber, Florian Müller und Andreas Schulze, Doch alle verfehlten jeweils um Millimeter.

Gab es auch Farbe im Spiel?

Ja. Neben fast zehn gelben Karten sah Gästespieler Luca Wendel (62.) nach rüdem Foul an Dennis Dauber Rot, der wiederum nach seinem Siegtreffer die Ampelkarte (90.+5) erhielt.

Was sagte der FSV-Trainer?

Matthias Weise fielen Zentnerlasten von der Brust. „Die KSV-Zweite war der erwartete unangenehme Gegner, hat uns das Leben verdammt schwer gemacht., alles abverlangt.“

Wie geht es für Dörnberg weiter?

Der FSV hat vor der Winterpause noch ein Spiel: Nächsten Sonntag steht er beim Tabellensiebten Rothwesten auf dem Platz.

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