Auffälligkeiten

Der Busfahrer-Trick und torhungrige Spieler

Warten auf den Eckball: Caldens Fußballerinnen Arlene Rühmer, Esma Oezdemir, Sharon Braun, Johanna Hildebrandt und Lena Wiegand (von links).
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Warten auf den Eckball: Caldens Fußballerinnen Arlene Rühmer, Esma Oezdemir, Sharon Braun, Johanna Hildebrandt und Lena Wiegand (von links).

Am fünften Spieltag im Fußballkreis Hofgeismar-Wolfhagen waren einige als Busfahrer unterwegs, andere sorgten für Getränke und zwei Spieler waren torhungrig.

Hofgeismar/Wolfhagen - Busfahrer-Trick: Caldens Fußballerinnen glänzten im ersten Saisonspiel der Regionalliga vor allem in der ersten Halbzeit und kamen zu einem verdienten 4:0-Erfolg über den SC Freiburg II. Sie übten viel Druck auf den Gegner aus und verunsicherten die Breisgauerinnen auch mit einer Eckball-Variante. Die Zuschauer nahmen diese mit Verwunderung zur Kenntnis. Aufgereiht wie F-Jugend-Kicker beim Torschusstraining standen sie am gegnerischen Strafraum und warteten auf den Ball. Zählbares sprang nicht heraus. Vielleicht klappt der Busfahrer-Trick, wie ihn Trainer Robert Franke nennt, im nächsten Heimspiel. Am Sonntag gastiert Offenbach auf dem Kaiserplatz in Calden.

Wasserträger: Manchmal sind es ja tatsächlich die neben dem Platz, die für Lacher sorgen. Am Freitagabendspiel der Kreisoberliga, TSV Holzhausen gegen FSG Weidelsburg, entdeckte ein Wasserträger vom TSV die Redakteurin und Fotografin der HNA. Als er an ihr vorbeiging, fragte er: „Na, werden denn die Wasserträger hier auch fotografiert?“ Na klar, kein Problem. Gesagt, getan. Prompt saß das Foto im Kasten. Wasserträger sind schließlich wichtig.

Wasserträger sind wichtig – auch für Holzhäuser.

Auffälligkeiten Fußballkreis Hofgeismar/Wolfhagen: Ersen erzielt erstes Tor

Torjubel: Den feierte der Kreisoberligist TSV Ersen. Wurde auch Zeit, denken sich jetzt so einige. Nach fünf Spieltagen zappelte der Ball (endlich) im Tor. Gegen Deisel gewann das Team durch den Treffer von Nicola Nölle mit 1:0. Erstes Tor, erster Sieg.

Fairplay: Das haben die Konkurrenten der Verbandsligisten FSV Dörnberg, SSV Sand und SG Hombressen/Udenhausen achtungsvoll gemacht. Die Rede ist von der FSG Gudensberg und dem SV Türkgücü. Dort ereigneten sich nämlich zwei kuriose Tore beim 1:1. Es war der Höhepunkt des Spiels und änderte doch nichts am Spielausgang des Kellerduells. Als Kassels Memduh Eryilmaz verletzt am Boden lag, schossen die Gudensberger den Ball ins Aus, um eine Behandlung zu ermöglichen. Nach dem fälligen Einwurf wollte Goran Sukurma den Ball pflichtschuldigst in die Reihen der Gastgeber spielen, traf jedoch ins Tor (74.). Plötzlich stand es 0:1 und keiner konnte es fassen. Dann kam es zum Fairplay: Türkgücüs Defensivmann Kevin Janek produzierte postwendend ein Eigentor. Und löste damit eine kuriose Situation sportlich. Auch Gäste-Torwart Perzel leistete beim 1:1 keinen Widerstand.

Laura Frank speist Großenenglis II ab

Torhunger: Fünf Tore in nur einem Spiel. Das muss man erst mal hinbekommen. Marvin Wolff ist das gelungen. Der Spieler vom Kreisoberligisten Wettesingen/Breuna/Oberlistingen erzielte beim 10:2-Sieg gegen Tuspo Grebenstein II eben solche fünf Treffer. Damit schoss er also die Hälfte der insgesamt geschossenen Tore in diesem Spiel. Hut ab. Dass er den Dreier für seine SG nun im Alleingang geholt hat, wäre vielleicht zu viel des Guten, aber maßgeblich am zweistelligen Erfolg beteiligt war er dann doch.

Noch torhungriger zeigte sich Wolffs Vereinskollegin Laura Frank. Die Stürmerin des A-Ligisten verspeiste Viktoria Großenenglis II fast im Alleingang. Beim 9:1-Sieg erzielte die Stürmerin sieben Treffer. (Cora Zinn und Joachim Hofmeister)

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