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Der Druck auf Calden wächst

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Von: Raphael Wieloch

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Muss ihren Flieger erwischen: Arlene Rühmer vom TSV Jahn Calden.
Muss ihren Flieger erwischen: Arlene Rühmer vom TSV Jahn Calden. © Raphael Wieloch

Calden – Tschüss Trainerbank: Wenn am kommenden Sonntag (13 Uhr) Frauenfußball-Regionalligist TSV Jahn Calden auf dem heimischen Kaiserplatz den SV Alberweiler empfängt, dann ist es das letzte Spiel für Daniel Pfaffenbach – zumindest als Caldens Trainer. Denn der Sportliche Leiter, der seit drei Wochen zusammen mit Holger Warzecha das Training leitet, wird nach diesem Wochenende abgelöst. Patrick Gries, aktuell noch Trainer von Gruppenligist Tuspo Mengeringhausen, übernimmt den vakanten Posten.

Wirft man einen Blick auf Pfaffenbachs bisherige Bilanz in seinen drei Spielen als Coach, so fällt eines auf: Ein Sieg fehlt. Zwei Unentschieden, eine Niederlage – mehr sprang bislang nicht heraus. Dies soll sich am Sonntag möglichst ändern, wenn Pfaffenbach nach dem Schlusspfiff in die Normalität zurückkehrt. „Auch wenn ich es gern gemacht habe, ich bin froh, dass wir jetzt einen richtigen Trainer gefunden haben“, zeigt sich Pfaffenbach erleichtert. Unabhängig davon würde dem gesamten Team ein dreifacher Punktgewinn sicher gut tun. Den letzten Sieg fuhr Calden Anfang Oktober ein.

„Die Mannschaft hat sich einen Sieg verdient“, sagt Pfaffenbach vor seinem letzten Spiel auf der Trainerbank, der erfreut darüber ist, dass sich die personelle Situation beim TSV allmählich wieder entspannt. Allerdings fällt Kapitänin Sharon Braun mit einem Sehnenriss weiterin verletzt aus. Hinter den Einsätzen von Leandra Wickert und Eileen Albers steht indes noch ein Fragezeichen. Bei Arlene Rühmer wird es wohl eine Zitterpartie – sie weilt im Kurzurlaub und ist auf die Pünktlichkeit ihres Fliegers angewiesen.

Auf eine ansprechende Leistung ist derweil Pfaffenbach angewiesen, der gegen Alberweiler drei Punkte fordert. Er habe ein gutes Gefühl, aber auch Druck. Die Abstiegsränge sind nur zwei Punkte entfernt. (Raphael Wieloch)

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