FSV Wolfhagen beim TSV Wolfsanger

Der Erste spielt beim Dritten

In Form: André Nordmeier (rechts), hier beim Training im Kampf um den Ball mit Dustin Taege, zeigt im Angriff gute Leistungen.
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In Form: André Nordmeier (rechts), hier beim Training im Kampf um den Ball mit Dustin Taege, zeigt im Angriff gute Leistungen.

„Wölfe leben in Rudeln in markierten Revieren, die unter anderem durch Stimmfühlung (Heulen) verteidigt werden…“ heißt es bei Brehms Tierleben über die Wölfe. „Wölfe“ nennen sich auch die beiden Fußball-Gruppenligisten TSV Wolfsanger und FSV Rot-Weiß Wolfhagen, die am Sonntag auf dem Kunstrasenplatz in Wolfsanger aufeinandertreffen werden.

Wolfsanger - Beide „Wölfe“ haben sich in ihrem Revier in der Gruppenliga nach vier Spielen an den Spitzenplätzen angesiedelt. Der FSV hat nach dem 2:0-Derbysieg über Zierenberg die Tabellenspitze übernommen. Ebenfalls mit 2:0 siegreich war der TSV beim OSC Vellmar II und konnte sich auf den dritten Platz verbessern. Nun geht es darum, welches Wolfsrudel nach fünf Spieltagen besser dastehen wird.

Trotz des klaren 4:1-Heimsiegs in der Vorsaison spricht FSV-Trainer Valentin Plavcic mit Respekt vor dem kommenden Gegner: „Wolfsanger hat schon im letzten Jahr gegen uns ein gutes Spiel gemacht. Die Mannschaft spielt einen schönen Fußball. Wir werden wieder alles geben müssen.“

Dass diese Partie das Spitzenspiel des fünften Spieltags werden würde, ist schon eine Überraschung, weniger bei Wolfhagen aber umso mehr bei Wolfsanger. Der TSV ging nämlich am ersten Spieltag mit 0:11 in Reichensachsen förmlich unter. Diese Pleite hat die Elf des Trainergespanns Taylan Bilecen und Kristian Noja aber nicht verunsichert - im Gegenteil danach folgten ein 1:0-Erfolg in Vollmarshausen und ein 3:1-Heimsieg über den hoch gehandelten TSV Rothwesten sowie der Sieg in Vellmar. Nach Platz 14 als Aufsteiger in der abgebrochenen letzten Saison.

Mit Rückkehrer Rashid Haidari und Viktor Knopf von Hessen Kassel II sowie John Kahsay Haylu vom mittelhessischen Verbandsligisten SV Bauerbach konnten sich die Wölfe verstärken.

Der FSV knüpft an die guten Leistungen der Vorsaison an. Plavcic ist mit seiner Mannschaft und ihrer Trainingsbeteiligung sehr zufrieden. Neben dem gewohnt treffsicheren Timo Wiegand ist er über die Leistungen seines Sturmpartners Andre Nordmeier erfreut. Gegenüber dem Zierenberg-Spiel wird im „Wölfe-Duell“ Julius Knatz zurückkehren. Eventuell wird auch Tjarde Bandowski wieder im Kader sein.  (Michael Wepler)

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