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Wer ist die Nummer eins im Kreis?

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Von: Michael Wepler

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Trifft auf seinen Ex-Klub: Hombressen/Udenhausens Tom Marschatz (rotes Trikot).
Trifft auf seinen Ex-Klub: Hombressen/Udenhausens Tom Marschatz (rotes Trikot). © Raphael Wieloch

Grebenstein – Nach dem Derby ist vor dem Derby: Denn nur eine Woche nach dem Spiel zwischen Calden/Meimbressen und dem Tuspo Grebenstein kommt es am Samstag (14.30 Uhr) im Grebensteiner Sauertalstadion zum nächsten Derby in der Fußball-Gruppenliga zwischen Grebenstein und der SG Hombressen/Udenhausen. Zu diesem Duell gibt es folgende Stichworte:

Der äußere Rahmen

Scheint nahezu perfekt, denn beide Mannschaften sind sportlich erfolgreich und die Wettervorhersagen sind für Mitte November ungewöhnlich gut. So ist mit einer tollen Zuschauerkulisse zu rechnen, die die Kulisse der Vorwoche in Calden mit 200 Zuschauern noch einmal übertreffen dürfte.

Die Ausgangslage

Beide Mannschaften rührten ordentlich die Werbetrommel für dieses Spiel und waren am vergangenen Wochenende siegreich. So ist diese Partie nicht nur das Derby, sondern auch das Verfolgerduell zwischen dem Tabellenvierten Grebenstein und dem einen Punkt besseren Dritten Hombressen/Udenhausen.

Die Grebensteiner gewannen das prestigeträchtige Derby in Calden mit 4:1 und weisen nach einem durchwachsenen Start mit einem Unentschieden und zwei Niederlagen eine eindrucksvolle Serie hingelegt. Mit Ausnahme der 0:6-Klatsche beim Spitzenreiter Reichensachsen hat der Tuspo neunmal gewonnen und einmal Unentschieden gespielt. Das war nicht unbedingt zu erwarten, zumal immer wieder Stammspieler fehlten. Angesichts von zwei Spielen Rückstand auf die Konkurrenz winkt für die Schwarz-Weißen sogar Platz zwei.

Hombressen/Udenhausen kam in der Vorwoche durch den Treffer von Dominik Lohne in der Nachspielzeit zu einem 2:1-Heimsieg über den Fünften Heiligenrode. Angesichts von zahlreichen verletzten Stammspielern gerade in der Anfangsphase der Saison kann sich die Ausbeute des Verbandsligaabsteigers durchaus sehen lassen. Zehn Siege sprangen dabei heraus, darunter das 9:1 gegen Melsungen.

Maximilian Schäfer

„Die Vorfreude auf dieses Spiel ist natürlich groß. Wir sind gut drauf und wollen weiter oben dranbleiben. Für mich ist es ein 50:50-Spiel, bei dem Kleinigkeiten wie im Hinspiel den Ausschlag geben werden“, sagt Grebensteins Trainer Maximilian Schäfer.

Bekam zuletzt ein Sonderlob: Grebensteins Oliver Heckmann.
Bekam zuletzt ein Sonderlob: Grebensteins Oliver Heckmann. © Raphael Wieloch

Alexander Stoyhe

„Mir liegen noch die Derbyniederlagen gegen Grebenstein (2:3) und Calden/Meimbressen (1:4) im Magen. Ich erwarte von meinen Spielern, dass sie in diesem Spiel Willen und Einsatz zeigen“, so Alexander Stoyhe, Sportlicher Leiter der SG.

Die Personallage

Ist bei Grebenstein angespannt. Neben Timon Rüb, Jannik Kleinschmidt und Thore Janssen werden auch Hannes Drube und der rotgesperrte Julius Schmidt ausfallen. Umso mehr hofft Schäfer auf die Rückkehr von Torjäger Manuel Frey. Wieder dabei sein Außenverteidiger wird David Durward.

Bei der SG hat sich die Lage durch die Rückkehr von Nils Hofmeyer entspannt, wobei immer noch einige potenzielle Stammkräfte ausfallen. (Michael Wepler)

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