Reinhardswald-Frauen sind am Samstag zu Gast bei der SHG

Derby in Grebenstein verspricht viel Spannung

Hofgeismar – Im Mittelpunkt dieses Spieltags in der Frauenhandball-Bezirksoberliga steht aus heimischer Sicht das Derby zwischen der SHG Hofgeismar/Grebenstein und der HSG Reinhardswald. Die HSG Wesertal II empfängt Absteiger TSV Heiligenrode.

Hofgeismar/Grebenstein - HSG Reinhardswald, Samstag, 15 Uhr, Grebenstein. In der Vorsaison war das Derby zwischen der SHG Hofgeismar/Grebenstein und der HSG Reinhardswald noch eine ganz klare Angelegenheit für die Reinhardswälderinnen. Auch die Tabelle gab ein klares Bild ab: Die SHG belegte den letzten Platz blieb nur durch den doppelten Waldauer Abstieg in der Liga, während die HSG den dritten Platz belegte. In dieser Saison liegen beide Mannschaften nach sieben Spieltagen dicht beieinander. Dabei liegt die SHG auf Platz sieben sogar zwei Punkte vor dem Achten Reinhardswald.

Die Vorzeichen sprechen daher für ein diesmal spannendes Nachbarschaftsduell zweier Mannschaften, die sich bestens kennen. Beide Mannschaften betrieben Werbung für das Spiel mit Siegen. Die SHG kam dabei zu einem 17:14-Sieg im Endspurt beim Schlusslicht Wilhelmshöhe. Reinhardswald konnte in eigener Halle den ambitionierten Aufsteiger Bad Wildungen II mit 27:24 bezwingen. Diese Ergebnisse zeigen auch schon, wo die Stärken beider Mannschaften liegen. Während die SHG in der Defensive bei 127:161 Gegentoren klar im Vorteil ist, hat die HSG bei 173:134 Toren klare Vorteile im Angriff.

Von der bisherigen Derbyausbeute konnten beide Teams gegen Wesertal II gewinnen, sodass dieses Derby auch ein kleines Endspiel um den Halbzeittitel der besten Altkreismannschaft ist.

Wesertal II - Heiligenrode, Sonntag, 15 Uhr, Lippoldsberg. Erneut vor einer sehr schweren Aufgabe steht die HSG Wesertal II, die den Absteiger TSV Heiligenrode empfängt. Die Landesligazweite hat als Drittletzte erst drei Punkte auf dem Konto, sodass gerade in eigener Halle gepunktet werden sollte. Ein Punktgewinn gegen Heiligenrode wird jedoch ein schweres Unterfangen. Das Spiel ist daher noch als Bonusspiel zu bewerten. Die Punkte müssen gegen andere Mannschaften geholt werden. Mut macht aber der Auftritt im letzten Spiel beim Spitzenreiter HSG Baunatal, als die Wesertalerinnen bei der 21:24-Niederlage nahezu über die gesamte Spielzeit ein Spiel auf Augenhöhe boten. Mit dieser Leistung muss der HSG-Zweiten vor dem Spiel gegen den TSV nicht bange sein. Heiligenrode hat nach der 21:26-Heimniederlage im letzten Spiel gegen Mitabsteiger Waldau zunächst etwas den Anschluss zu den beiden Spitzenplätzen verloren.  zmw

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