Wesertals Zweite erwartet Hofgeismar/Grebenstein

Derby in der unteren Hälfte

Noch A-Jugend-Spielerin: Linda Meth ist sowohl bei Wesertals A-Jugend als auch bei der zweiten Frauenmannschaft die beste Werferin. Gegen die SHG will sie am Sonntag ihr Konto mit derzeit 64 Toren aufstocken. Foto: Hofmeister

Hofgeismar – Am 14. Spieltag steht in der Frauenhandball-Bezirksoberliga am Sonntag das Derby zwischen der HSG Wesertal II und der SHG Hofgeismar/Grebenstein im Blickpunkt. Ihre Erfolgsserie bei der HSG Ederbergland fortsetzen will bereits am morgigen Samstag die HSG Reinhardswald.

Ederbergland - Reinhardswald, Samstag, 16 Uhr, Battenberg. Es läuft richtig rund bei der HSG Reinhardswald. Gerade die letzten beiden Spiele mit dem 15:15-Remis beim Zweiten HSG Baunatal und dem 30:28-Heimerfolg über den Dritten Heiligenrode dürften der Mannschaft noch zusätzliches Selbstvertrauen gegeben haben. Mit diesen beiden Spielen unterstrich der Tabellenvierte, dass er sich auch gegen die Spitzenteams der Liga auf Augenhöhe bewegen kann.

Nun steht die Auswärtspartie bei der HSG Ederbergland an, wo die HSG ihre stolze Serie von nunmehr 15:1 Punkten fortsetzen will. Dazu konnte sie das Hinspiel deutlich mit 25:17 für sich entscheiden. Hingegen verlor Ederbergland in der Vorwoche mit 15:20 in Wilhelmshöhe und schwebt als Vorletzter in Abstiegsgefahr. Dennoch dürfen diese letzten Spiele die Mannschaft nicht dazu verleiten, das Spiel vorschnell für sich abzuhaken, sondern im Spiel genauso hart zu arbeiten wie in den vorherigen Partien, zumal der Gegner jeden Punkt für den Klassenerhalt benötigt.

Wesertal II - Hofgeismar/Grebenstein, Sonntag, 15 Uhr, Oedelsheim. Etwas entgegengesetzt verlaufen die Formkurven der HSG Wesertal II und der SHG Hofgeismar/Grebenstein. Nach einem schwierigen Start haben sich die Wesertalerinnen deutlich gesteigert. Daran ändert auch die hohe 19:33-Niederlage im letzten Spiel in Bad Wildungen nichts, denn diese lag sowohl im starken Gegner als auch in der schwierigen Personallage mit mehreren fehlenden Stammspielerinnen begründet. Durch die Siege in den beiden letzten Heimspielen hat sich die HSG-Zweite auf den achten Platz verbessert. Einen Punkt dahinter rangiert die SHG auf Rang zehn. Nach vier Siegen aus den ersten sieben Spielen, darunter dem 16:13-Erfolg aus dem Hinspiel, gingen die weiteren sechs Spiele allesamt verloren. So liegt die SHG nur noch zwei Punkte vor dem Vorletzten Ederbergland und sechs Punkte vor dem Schlusslicht Fuldatal/Wolfsanger.

Immerhin zeigte die SHG im letzten Heimspiel gegen Spitzenreiter Waldau etwa 40 Minuten eine Formsteigerung, als sie mit 16:12 führte und vor einer Überraschung stand. Danach baute sie jedoch ab und verlor am Ende noch 20:25. Die Formentwicklung sollte für die Landesligareserve sprechen, sofern die eine oder andere zuletzt fehlende Stammspielerin wieder auflaufen.  zmw

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