Derby klar an Dörnberg

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Laufduell nahe des Wolfhager Strafraums: Dörnbe rgs Florian Müller (helles Dress) und Rafael Gorzel haben den Ball im Blick.

Gut erholt von der 1:3-Niederlage beim VfL Kassel zeigte sich der Fußball-Gruppenligist FSV Dörnberg beim klaren 6:2 (3:2)-Sieg über den Nachbarn FSV Rot-Weiß Wolfhagen. Die Wolfhager konnten hingegen nicht an die Leistung aus dem torlosen Remis gegen den Spitzenreiter Lichtenau anknüpfen.

Der äußere Rahmen

Der stimmte mit 370 Zuschaueren. Dazu lachte am letzten Sommertag noch einmal die Sonne. Bei dieser tollen Kulisse präsentierten sich die Stadtwerke Wolfhagen, die zahlreiche attraktive Preise verloste.

Anfangsphase

Die ging an Wolfhagen. Nach einem langen Ball in den Strafraum köpfte Tobias Gunkel unglücklich zurück und Timo Wiegand kam früher an den Ball als Torhüter Rajan Plavcic (8.) - 0:1. Nur wenig später traf Wiegand mit einem Freistoß die Latte (13.). Als auf der Gegenseite nach einer Flanke von Kevin Richter einem Wolfhager Verteidiger der Ball im Strafraum an die Hand sprang, gab es Elfmeter, den Rico Lotzgeselle sicher zum 1:1 verwandelte (20.). Die Gäste hatten noch eine Riesenchance, die Timo Dauber auf der Linie vereitelte (23.). Die Gastgeber übernahmen danach das Spiel und kamen zu einigen Chancen. Nach einem Pass in den Strafraum drehte sich Pascal Kemper um seinen Gegenspieler und traf aus 15 Metern flach in die rechte Ecke (34.). Mit einer starken Einzelleistung über den linken Flügel leitete Florian Müller das 3:1 ein, als Kemper per Flugkopfball seine Hereingabe verwertete (40.). Etwas überraschend verkürzten die Gäste kurz vor der Pause auf 3:2, als Timo Dauber Jannik Schaake von den Beinen holte und Julius Knatz den Elfmeter sicher verwandelte (44.). Fabrice Hansch sah zudem wegen wiederholten Reklamierens die Ampelkarte.

Zweite Halbzeit

Der Halbzeitstand und die zahlenmäßige Wolfhager Überzahl sprachen für eine spannende zweite Halbzeit. Daraus wurde aber nichts, denn es schien so als wären die Dörnberger in Überzahl. Nach einem Einwurf traf Kevin Richter aus halblinker Position zum 4:2 in die lange Ecke (54).

Eine Vorentscheidung verpasste danach Lotzgeselle, als er mit seinem zweiten Strafstoß an Timon Dietrich scheiterte (62.). Einen Schub gab diese Parade aber nicht. Kemper, der zuvor Pech mit einem Freistoß an den Pfosten hatte, war in der Schlussphase noch zweimal zur Stelle. Zunächst traf er nach Hereingabe von Müller zum 5:2. Beim letzten Treffer schlug Plavcic einen langen Ball, der verlängert wurde. Kemper sprintete in den Strafraum, traf zunächst den Pfosten, aber köpfte dann den Abpraller ein (86.).

Das sagten die Trainer

Für Dörnbergs Trainer Matthias Weise war es ein Sieg der Moral seiner Elf, die gerade in Unterzahl den größeren Willen zeigte. Dagegen bemängelte Wolfhagens Trainer Tobias Hessler die Einstellung seiner Elf: „Das war zu wenig. Der Sieg geht in dieser Höhe in Ordnung.“

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