Derby steigt in Dörnberg

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Kevin Richter, Mittelfeldspieler des FSV Dörnberg, spielte zwischen 2014 und 2016 für Wolfhagen. 

Derby am Sonntag im Dörnberger Bergstadion. Ab 15 Uhr treffen die heimischen Fußball-Gruppenligisten FSV Dörnberg und FSV Rot-Weiß Wolfhagen aufeinander.

Der Spielball wird von den Stadtwerken Wolfhagen gestiftet. Zum Nachbarschaftsduell gibt es folgende Fragen:

Wie ist die Ausgangslage vor diesem Spiel?

Der vergangene Spieltag war im Vergleich zum bisherigen Saisonverlauf ein bisschen verkehrte Welt. Für den Dritten FSV Dörnberg gab es eine etwas überraschende 1:3-Niederlage beim VfL Kassel, womit der FSV gegenüber dem Spitzenduo Lichtenau und Grebenstein etwas an Boden verlor. Insgesamt kann der Verbandsligaabsteiger aber mit seinen ersten acht Saisonspielen zufrieden sein. Enttäuschend verlief hingegen die Serie bislang für den FSV Wolfhagen, der vor der Saison zum Favoritenkreis gehandelt wurde, den Start aber völlig in den Sand setzte und sich auf dem vorletzten Platz befindet. So kam es zur Trennung von Trainer Halil Inan. Unter den Interimstrainern Tobias Hessler und David Michels überraschten die Wolfhager jedoch in der Vorwoche mit dem torlosen Remis gegen den Spitzenreiter Lichtenau.

Was erwartet Dörnbergs Trainer Matthias Weise?

Aufgrund des Derbycharakters spricht FSV-Trainer Matthias Weise nicht von einer Favoritenrolle seiner Elf: „Wolfhagen hat Lichtenau den ersten Punkt abgenommen und wird mit breiter Brunst ins Spiel gehen. Wir haben gegenüber dem letzten Spiel etwas gutzumachen und müssen wieder mehr zeigen.“

Wie will Wolfhagens Interimstrainer Tobias Hessler dieses Spiel angehen?

Für Wolfhagens Trainer Tobias Hessler war der Punktgewinn seiner Mannschaft gegen Lichtenau ein guter Anfang. Er sieht die Gastgeber aber in der Rolle des Favoriten: „Dörnberg hat viel Qualität in seiner Mannschaft. Wir werden das Spiel abwartend angehen und wollen nicht ins offene Messer laufen.“

Wie ist die Personallage beider Mannschaften?

Bei Dörnberg wird erstmals Torhüter Nico Bergner ausfallen. Für ihn stehen Nachwuchstorhüter Luis Pflüger und Routinier Rajan Plavcic als Alternativen zur Verfügung. Fraglich ist zudem der Einsatz von Linksverteidiger Sebastian Plettenberg. Bei Wolfhagen kehrt Urlauber Nino Wagener zurück. Eventuell ist auch Pascal Deiss wieder einsatzfähig.

Welche Spieler haben schon für beide Vereine gespielt?

Die gibt es natürlich aufgrund der räumlichen Nähe. Dörnbergs Mittelfeldspieler Dominik und Kevin Richter haben zwischen 2014 und 2016 für den Nachbarn gespielt. Umgekehrt haben Wolfhagens Spielertrainer David Michels und Torjäger Timo Wiegand für die Habichtswälder gespielt. Michels war dabei Stammspieler in der Mannschaft, die 2014 sensationell Vizemeister in der Verbandsliga wurde.

Wie endeten die letzten Vergleiche?

In der Vorsaison siegte Dörnberg im Kreispokal in Wolfhagen knapp 2:1. Die letzten Vergleiche in der Liga gab es in der Saison 2016/17, als Dörnberg zu Hause mit 4:1 gewann und das Spiel bei den Rot-Weißen torlos endete.

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