Reinhardswald kommt zur SHG

Derby steigt in Hofgeismar

Wiedersehen: Im Hinspiel setzte sich die SHG (hier Felix Köster und Anton Göttlicher) gegen Reinhardswald durch, auch wenn hier Niklas Konze zum Wurf kommt. Foto: Rieß

Hofgeismar – Auch dieses Wochenende hat die Handball-Bezirksoberliga aus heimischer Sicht ein Derby zu bieten. Dabei treffen die Nachbarn SHG Hofgeismar/Grebenstein und HSG Reinhardswald aufeinander. Spitzenreiter HSG Wesertal will seiner Favoritenrolle beim TSV Heiligenrode gerecht werden. Einen Punktgewinn peilt die HSG Ahnatal/Calden zu Hause gegen die HSG Zwehren/Kassel an.

Hofgeismar/Grebenstein - Reinhardswald, Samstag, 19 Uhr, Kreissporthalle Hofgeismar. Das nächste Derby steht mit dem Spiel der SHG Hofgeismar/Grebenstein gegen die HSG Reinhardswald an. Auch von der Tabellenposition ist das Spiel des Dritten gegen den Fünften attraktiv. Nach den beiden Siegen in der Vorwoche sollte dieses Nachbarschaftsduell in einer voll besetzten Hofgeismarer Kreissporthalle stattfinden. Die SHG siegte zuletzt mit 31:26, wusste aber nicht restlos zu überzeugen.

Noch besser lief es bei den Reinhardswäldern, die den Mitfavoriten Korbach mit 32:27 bezwangen. Damit leisteten sie den Nachbarn Schützenhilfe. Das soll es aber auch schon an Nachbarschaftshilfe gewesen sein, denn der Tabellenfünfte wird es der SHG sicherlich nicht leicht machen wollen.

Die SHG muss sich daher auf einen selbstbewussten Gegner einstellen, der zuvor auch schon bei Wesertal gut mithalten konnte. Für den Tabellendritten spricht jedoch die gebesserte Personallage, denn nicht nur Rechtsaußen Simon Adam, sondern auch Kreisläufer Christopher Gerhold und Anton Göttlicher stehen wieder zur Verfügung. Dagegen wird Rückraumspieler Kristap Svank fehlen. Für Reinhardswald ist die Aufgabe beim Tabellendritten eine angenehme Aufgabe, denn sie können ohne Druck in die Partie gehen, während die SHG mit der Favoritenrolle auskommen muss. Gerade das Korbach-Spiel wird der HSG-Mut machen, den Nachbarn richtig zu ärgern. Für Torhüter Christian Twele, der im ersten Halbjahr für die zweite Mannschaft der SHG spielte, wird es ein schnelles Wiedersehen werden. Das Hinspiel endete mit einem 30:26-Erfolg der SHG.

TSV Heiligenrode - HSG Wesertal, Sonntag 17 Uhr. Erneut ein Spiel gegen einen Aufsteiger. Die Ausgangsposition vor dem Spiel in der Sporthalle der Wilhelm-Leuschner Schule ist daher ähnlich wie in der Vorwoche beim klaren 36:28-Heimerfolg über Külte.

Spitzenreiter Wesertal muss seiner Favoritenrolle gerecht werden, denn die Verfolger Korbach und Hofgeismar/Grebenstein warten nur auf einen Ausrutscher des Tabellenführers. Durch die Auswärtsaufgabe könnte es etwas schwerer werden als gegen Külte, zumal der Vorletzte Heiligenrode um jeden Punkt für den Klassenerhalt kämpft.

Zumindest wird der TSV bestrebt sein, es den Wesertalern schwerer als bei der 17:38-Niederlage im Hinspiel zu machen. In der Vorwoche gab es für den Aufsteiger zwar eine klare 28:34-Niederlage bei der HSG Baunatal II, aber im Heimspiel zuvor gelang ein knapper 27:26-Sieg über Fuldatal/Wolfsanger II. Mit Jan Hohenstein und Tim Giese trifft die HSG auf bekannte Gesichter. Die beiden ehemalige Mitspieler dürften gegen ihre alte Mannschaft sicherlich besonders motiviert sein.

Dennoch liegt die Favoritenrolle natürlich klar bei den Wesertalern, die die beiden Punkte fest eingeplant haben.

HSG Ahnatal/Calden - HSG Zwehren/Kassel, Samstag 18 Uhr. Einen Sieg und eine Niederlage gab es für Handball-Bezirksoberligist HSG Ahnatal/Calden in den ersten beiden Spielen des neuen Jahres. Nach der hohen 25:38-Niederlage bei Eintracht Baunatal II verkaufte sich die HSG zuletzt bei der 26:31-Niederalge beim Nachbarn Hofgeismar/Grebenstein recht ordentlich.

Im ersten Heimspiel des neuen Jahres geht es nun am Samstag um 18 Uhr in Calden gegen die HSG Zwehren/Kassel, die nach dem klaren 31:23-Heimerfolg über Eintracht Baunatal II als Tabellensechster ein positives Punktekonto aufweist.

Angesichts von nur drei Punkten Vorsprung auf den letzten Platz wäre es für Ahnatal/Calden gerade in eigener Halle wichtig, gegen eine Mannschaft aus dem Tabellenmittelfeld zu punkten. Allerdings plagen den Tabellenzehnten Personalsorgen. Bereits in der Vorwoche fehlten einige Stammspieler. Dazu fiel Spielertrainer Stefan Hermenau verletzt aus. Mit einem kleinen Kader wird es noch mehr darauf ankommen, dass jeder einzelne Spieler seine Leistung abrufen wird. Das Hinspiel in Oberzwehren endete mit einer 27:31-Niederlage. Damals war es ein sehr abwechslungsreiches Spiel: Erst führte Zwehren mit bis zu vier Toren, dann die HSG mit bis zu drei. Erst nach der Pause ging es für Ahnatal/Calden bergab.  zmw

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