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Derbyerfolg mit Wermutstropfen

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Von: Martina Sommerlade

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Großer Jubel: Hoof/Sand/Wolfhagens Anne Eichhofer (von links), Franziska Chmurski und Nele Bittdorf freuen sich in dieser Szene über den Treffer von Karoline Happe.
Großer Jubel: Hoof/Sand/Wolfhagens Anne Eichhofer (von links), Franziska Chmurski und Nele Bittdorf freuen sich in dieser Szene über den Treffer von Karoline Happe. © Artur Schöneburg

Hoof – Spaß haben, guten Handball zeigen und das Derby gewinnen – die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen haben ihren Plan erfolgreich umgesetzt. Gegen die SV Germania Fritzlar II fuhr die Ludwig-Sieben vor heimischem Publikum einen deutlichen 26:14 (11:5)-Erfolg ein.

Und das sehr zur Freude von Spielführerin Lea Willer. „Dieser Erfolg hat gut getan. Wir haben endlich wieder gezeigt, was in uns steckt. Wir haben zwar nicht damit gerechnet, aber alles für den Sieg gegeben.“ Der absolute Siegeswille der Gastgeberinnen war von Beginn an offensichtlich. Die Hausherrinnen starteten furios und gingen nach Treffern der wieder genesenen Lea Immelnkämper und Lea Willer mit 2:0 in Führung. Die Gäste benötigten acht Minuten, um durch einen Doppelschlag von SVG-Akteurin Nina Albus auszugleichen.

Ab dem 4:3 durch Anne Eichhofer (11.) waren die Vereinigten jedoch die spielbestimmende Mannschaft. Vor allem in der Defensive überzeugte das Ludwig-Team und machte durch die kompakt stehende Abwehr und eine gut aufgelegte Alica Schmincke im HSG-Tor den Gästen das Leben schwer. Doch auch die Drittliga-Reserve hatte eine starke Abwehrreihe, sodass die Gäste in der Schauenburghalle einen torarmen ersten Durchgang sahen. Mit einem komfortablen Sechs-Tore-Vorsprung gingen die stark aufgelegten Gastgeberinnen in die Kabine.

Musste ins Krankenhaus: Hoof/Sand/Wolfhagens zehnfache Torschützin Karoline Happe (Bildmitte) bekam einen Schlag an die Schläfe.
Musste ins Krankenhaus: Hoof/Sand/Wolfhagens zehnfache Torschützin Karoline Happe (Bildmitte) bekam einen Schlag an die Schläfe. © Artur Schöneburg

Nach dem Seitenwechsel waren es weiterhin die Hausherrinnen, die Akzente setzten, während die Gäste nicht in den Tritt kamen und vier Minuten benötigten, um den sechsten Treffer zu erzielen. Beim 20:8 (43.) durch Ilka Ritter gab es dann wohl selbst beim kritischsten HSG-Fan kaum noch Zweifel am deutlichen Sieg gegen den Ortsnachbarn. Die Gastgeberinnen gaben dazu auch allen Anlass, denn sie erhöhten weiterhin Tempo und Druck auf das gegnerische Tor. Über 22:10 (50.) und 25:12 (55.) fuhren sie schlussendlich den deutlichen Sieg ein.

Kleiner Wermutstropfen kurz vor dem Schlusspfiff: Die zehnfache Torschützin Karoline Happe erlitt einen Schlag an die Schläfe und musste ins Krankenhaus eingewiesen werden. „Das trübt die Freude etwas, wir denken alle ganz intensiv an sie und wünschen ihr schnelle Genesung“, betonte Willer. Dank des Erfolgs tauschten beide Teams die Tabellenplätze, die HSG rangiert nun auf Platz neun.

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