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Dittmar-Brüder fehlen zum Jahresausklang

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Von: Ralf Heere

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Gesperrt: Hannes Dittmar.
Gesperrt: Hannes Dittmar. © Raphael Wieloch

Calden – Beim SV Türkgücü Kassel bestreitet die SG Calden/Meimbressen am Samstag (16 Uhr, Nordstadtstadion) ihr letztes Spiel des Jahres in dieser Gruppenligasaison. Einer bisherigen Saison, mit der sie bei der Spielgemeinschaft durchaus zufrieden sein dürfen.

Die Mannschaft des neuen Trainers Altan Ersoy hat sich ziemlich gefestigt und muss nach den vergangenen mageren Jahren nicht mehr um den Klassenerhalt bangen. Mit 25 Punkten haben sie mindestens doppelt so viele Zähler geholt wie die Mannschaften auf den Abstiegsrängen. Da diese Saison natürlich so gut begann mit dem 3:1 gegen die Kasseler Nordstädter, soll sie auch gegen diesen Gegner einen positiven Jahresausklang finden. Ein Sieg bei Türkgücü wäre auch mal wieder dran, seit 2014 konnte Calden/Meimbressen dort nicht mehr gewinnen. Die Kasseler ließen zuletzt damit aufhorchen, dass sie beim KSV Hessen II nicht angetreten sind und das schon zu Beginn der Rückrunde.

Doch dies sollte die Caldener nicht beeinflussen, genau wie der Tabellenplatz des SV – der Absteiger steht nämlich überraschend an drittletzter Stelle. Die Niederlage gegen Grebenstein hat gezeigt: Wenn nicht alle Rädchen ineinandergreifen und Schlüsselspieler fehlen, ist die SG noch nicht gefestigt genug. Dennoch darf sie genug Selbstvertrauen an den Tag legen, um die drei Punkte am Samstag für sich zu reklamieren – alleine schon wegen der Auswärtsstärke. Die Ersoy-Schützlinge liegen mit zwei anderen Teams auf dem zweiten Rang der Auswärtstabelle. Der SV Türkgücü hat auf der anderen Seite nur zwei Heimpartien bisher gewonnen.

Neben der Rotsperre von Bastian Dittmar müssen die Caldener nun auch auf seinen Bruder Hannes verzichten, der sich gegen Grebenstein die Ampelkarte einhandelte und somit für diese Partie gesperrt ist. Sicher auch ein herber Verlust für den Tabellenachten, der eigentlich den Kontakt zu den ersten Fünf nicht abreißen lassen will. Hoffnung macht auf dem personellen Sektor, dass Louis Siebert nach seiner Verletzung wieder dabei ist. (Ralf Heere)

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