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Dittmars entscheiden Derby

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Von: Ralf Heere

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Das 2:0 ist auf dem Weg: Calden/Meimbressens Bastian Dittmar (blaues Trikot) setzt sich gegen Fabio Welker (links) und Michel Hecker durch.
Das 2:0 ist auf dem Weg: Calden/Meimbressens Bastian Dittmar (blaues Trikot) setzt sich gegen Fabio Welker (links) und Michel Hecker durch. © Ralf Heere

Hombressen – Triumph für die SG Calden/Meimbressen im Altkreisderby der Fußball-Gruppenliga: Nach drei Niederlagen in Serie gewann die Elf aus der Flughafengemeinde bei der SG Hombressen/Udenhausen, die zuletzt dreimal siegreich war, in der Höhe doch etwas überraschend mit 4:1 (1:0). Hierzu der Schnellcheck:

Derbymodus

In dem war nach Meinung von Alexander Stoyhe, Sportlicher Leiter von Hombressen/Udenhausen, nur der Gegner. Vor dem Spiel seien die Spieler der Heimelf verbal in Hochstimmung gewesen, dann aber auf dem Platz ziemlich kleinlaut. Calden/Meimbressen war viel giftiger und hoch motiviert.

Zehn Spielminuten

Spielten in dieser Partie eine entscheidende Rolle. In der ersten Halbzeit waren es die zehner Schritte zwischen der zehnten und 30. Minute. In der zehnten Minute hatte der Verbandsligaabsteiger seine erste große Chance. Christoph Geule drang in den Strafraum und spielte quer zu Patrick Rühl, dessen Schuss parierte jedoch Caldens Keeper Steven Berndt knapp vor der Torlinie. Nach 20 Minuten schoss Tom Marschatz knapp vorbei am Tor und nach einer halben Stunde stand es plötzlich 0:1. Steven Berndt fand mit einem Abstoß Marko Utsch. Der lief auf Luca Ilenburg zu und lupfte über den Keeper der Gastgeber zum 0:1.

Nach dem Seitenwechsel brauchte Calden/Meimbressen nur zehn Minuten um auf 4:0 davonzuziehen. Bastian Dittmar traf zweimal und sein jüngerer Bruder Hannes einmal – von der 58. bis zur 67. Minute. Also wieder die berüchtigten zehn Minuten.

Utsch und die Dittmars

Die Geschichte des Spiels schrieb nicht der erfolgreichste Torjäger in der Liga, Dominik Lohne, der mit dem Strafstoß zum 1:4-Endstand seinen 17. Saisontreffer erzielte, sondern drei Akteure bei der SG Calden/Meimbressen. Marko Utsch erzielte das 0:1. Beim 0:2 (58.) und 0:3 (61.) gab es fast eine Duplizität. Zwei Freistöße von Utsch über die rechte Angriffsseite und zweimal vollendete Bastian Dittmar, einmal mit dem Fuß und beim 0:3 per Kopf. Schließlich trug sich noch Hannes Dittmar in die Torschützenliste ein, der per Abpraller (67.) traf.

Das Comeback

Für Stoyhe und auch den Vorsitzenden des TSV Hombressen, Martin Thulke, war es das Beste am ganzen Spiel. Nach 67 Minuten wurde Nils Hofmeyer eingewechselt, der seit Februar dieses Jahres verletzungsbedingt pausieren musste und dann holte er auch noch den Foulelfmeter zum 1:4 heraus.

Ebenfalls bemerkenswert, dass neben Hofmeyer auch sein ehemaliger Trainer Jonas Spengler, der als „Stand-By-Spieler“ zur Verfügung stand, eingewechselt wurde. (Ralf Heere)

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