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Ex-Coach freut sich riesig über 2:1

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Von: Joachim Hofmeister

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Kevin Richter
Kevin Richter © Joachim Hofmeister

Dörnberg – Er hatte es geahnt: „Ich würde mich nicht wundern, wenn wir heute drei Punkte holen.“ Das sagte Andreas Hake rund eine halbe Stunde vor Spielbeginn – und er sollte Recht behalten. Mit 2:1 (1:0) gewann der Fußball-Verbandsligist FSV Dörnberg sein Auftaktspiel im vertrauten Bergstadion gegen Absteiger Hünfelder SV. Beide Tore für den FSV erzielte Kevin Richter.

„Ich freue mich sehr für die Mannschaft. Noch mehr aber für meinen Sohn“, sagte der ehemalige FSV-Trainer und gratulierte dem aktuellen Coach Tobias Hake zu den ersten drei Punkten. „Es war der schönste Dörnberger Sieg“, gab Andreas Hake unter Tränen zu Protokoll.

Andreas Hake
Andreas Hake © Joachim Hofmeister

Der FSV habe seine Sache richtig gut gemacht. „Dörnberg hat taktisch gut gespielt und in den richtigen Phasen Glück gehabt“, so der Ex-Coach, der die Partie voll konzentriert verfolgte. „So angespannt war ich selten.“ Er, das FSV-Betreuerteam und die 180 Zuschauer hatten ein intensives Spiel gesehen. Das erste Ausrufezeichen setzte der Favorit. Und die Gastgeber hatten Dusel. Mark Zentraf hämmerte den Ball aus gut 20 Metern an die Dörnberger Latte (8.).

Der nächste Warnschuss ließ nicht lange auf sich warten. Wieder war es der Hünfelder Kapitän, der für Gefahr sorgte. Diesmal wehrte Torwart Marius Schaub den Ball zur Ecke ab (14.).

Die Gastgeber nutzten ihre erste Chance. Kevin Richter war nach einer Flanke von Florian Müller zur Stelle und köpfte das runde Leder unhaltbar für Schlussmann Benedikt Kaiser zum 1:0 in den SV-Kasten (19.). Kurz vor der Pause die zweite Möglichkeit. Rico Lotzgeselle, der kurzfristig für den angeschlagenen Stürmer Pascal Kemper spielte, hatte nach einem Konter das 2:0 auf dem Fuß (40.).

Nach dem Seitenwechsel schwächten sich die Gäste selbst. Jonas Simon flog mit Gelb-Rot vom Feld (52.). Die zahlenmäßige Überlegenheit nutzten die Hausherren. Kevin Richter baute die Führung in der 67. Minute aus. Er spitzelte einem Hünfelder Verteidiger den Ball vom Fuß und schob ihn vorbei an Torwart Kaiser zum 2:0. Die Führung gab der Mannschaft keine Sicherheit. Im Gegenteil. Dörnberg geriet immer mehr unter Druck und kassierte in der 82. Minute den Anschlusstreffer. Max Vogler verwandelte einen von Neuzugang Christian Krug an Karlo Vidovic verursachten Foulelfmeter, so dass die Dörnberger noch um den Sieg bangen mussten.

Tobias Hake
Tobias Hake © Joachim Hofmeister

Für Entspannung hätte Lotzgeselle nach einem Querpass von Müller sorgen können. Er aber scheiterte freistehend am aufmerksamen Kaiser (89.). Für Erleichterung im Lager des FSV sorgte dann schließlich der Schiedsrichter, der nach 97 Minuten die Partie abpfiff.

„Meine Mannschaft hat die Vorgaben perfekt umgesetzt. Sie hat kämpferisch voll überzeugt, auch wenn in der Schlussphase die Kräfte nachließen. Der Sieg gibt uns Selbstvertrauen für die kommenden Spiele“, tanzte Tobias Hake mit den Spielern im Kreis und freute sich anschließend über die Glückwünsche seines Vaters. (Joachim Hofmeister)

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