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Dörnberg bleibt ungeschlagen

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Von: Raphael Wieloch

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Weiterhin unbesiegt in der Verbandsliga: Der FSV Dörnberg mit Toni Dombai (links, hier gegen Marco Weiss) musste sich mit einem Unentschieden gegen Bronnzell begnügen.
Weiterhin unbesiegt in der Verbandsliga: Der FSV Dörnberg mit Toni Dombai (links, hier gegen Marco Weiss) musste sich mit einem Unentschieden gegen Bronnzell begnügen. © Raphael Wieloch

Dörnberg – Trotz Rückstand, trotz Unterzahl kam Fußball-Verbandsligist FSV Dörnberg im gestrigen Heimspiel gegen die SG Bronnzell zu einem Punktgewinn. Am Ende hieß es 2:2 (2:1). Und die Dörnberger bleiben weiter ungeschlagen.

„In der Summe bin ich zufrieden“, bilanzierte Dörnbergs Trainer Tobias Hake nach ereignisreichen 90 Minuten. Denkbar schlecht ging es für die Gastgeber los, die sich bereits nach fünf Minuten eine kalte Dusche abholten. Innenverteidiger Christian Krug leistete sich einen folgenschweren Schnitzer, servierte Bronnzells Tim Horenkamp den Ball auf den Fuß und dieser traf ins lange Eck. „In der Situation waren wir zu passiv“, erklärte Hake, dessen Mannschaft mit zunehmender Spieldauer immer besser in die Partie fand.

Den Lohn gab es in der 16. Minute: Dominik Richter verwandelte einen Strafstoß souverän. Zuvor war Florian Müller im Strafraum zu Fall gebracht worden. Der Ausgleich beflügelte die Dörnberger, die im Vorwärtsgang regelmäßig für Gefahr sorgten.

Henrik Dietz, der früh für den verletzten Pascal Kemper ins Spiel kam, drehte das Ergebnis nach etwa einer halben Stunde. Ein langer Ball erreichte den Angreifer und der blieb vor dem Tor eiskalt (28.).

Im Stile einer Klassemannschaft präsentierte sich der FSV bis dahin. Dann folgte allerdings der Knackpunkt des Spiels: Ungestüm riss Philipp Schwedes Bronnzells Horenkamp zu Boden. Da Schwedes letzter Mann war, sah er Rot (43.). Hart, aber vertretbar.

Mit einem Spieler weniger startete Dörnberg in den zweiten Durchgang. Und das machte sich bemerkbar. Bronnzell übernahm rasch das Kommando und setzte sich in der Hälfte der Gastgeber fest – Entlastungsangriffe gab es nur wenige, auch wenn sich die Dörnberger zur Wehr setzten.

Nachdem der FSV bereits die eine oder andere brenzlige Situation überwunden hatte, klingelt es schließlich doch. Philipp Pfeiffer wurde an der Strafraumgrenze nicht energisch genug attackiert und schweißte das Kunstleder sehenswert ins Dörnberger Tor (60.).

Mehrere gute Möglichkeiten vergab Bronnzell in der Folge, während die Platzherren einen leidenschaftlichen Kampf lieferten. Am Ende flog Bronnzells Franz-Josef Ruppel mit Gelb-Rot vom Platz. Tore fielen in der Folgezeit keine mehr. (Raphael Wieloch)

Dörnberg: Bergner – Bergmann, Krug, P. Schwedes, Gunkel – Hansch, D. Richter – Müller, Dombai, Dauber – Kemper (12. Dietz / 85. Lotzgeselle). Bronnzell: Hofacker – Ruppert, Pecks, Balzer (58. Ruppe), Dugan – Hohmann, Weiss – Sandner (58. Pfeiffer), Horenkamp, Sternstein (85. Schneider) – Weber. Schiedsrichter: Christian Krafft (Volkmarsen) - Zuschauer: 200. Tore: 0:1 Horenkamp (5.), 1:1 D. Richter (16., FE), 2:1 Dietz (28.), 2:2 Pfeiffer (60.). Rot: Schwedes (43., Notbremse) Gelb-Rot: Ruppel (82.)

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