FSV nach Sieg über Kaufungen fit für Derby gegen Grebenstein

Dörnberg empfiehlt sich mit 4:1 fürs Verfolgerduell

Abgezogen: Aus der Drehng trifft Florian Müller (links) den Ball und erzielt das 1:0 für Dörnberg. Foto: Rieß

Dörnberg – Mit einem verdienten 4:1 (1:0)-Heimsieg im Rücken geht Fußball-Gruppenligist FSV Dörnberg am Sonntag, Anstoß 15 Uhr, ins brisante Verfolgerduell gegen den Tuspo Grebenstein.

„Wir werden dem Spiel unseren Stempel aufdrücken“, sagte FSV-Trainer Matthias Weise nach der überzeugenden Leistung beim 4:1 am Donnerstag gegen Kaufungen. Dr FSV verteidigte damit Platz drei und ist nur einen Punkt hinter Grebenstein.

Kaufungen, das immerhin auf Platz sieben steht, enttäuschte in Dörnberg vor allem in der ersten Halbzeit. Mit einem Fünfer-Abwehrblock fand die Offensive bis zur Pause so gut wie nicht statt. Dörnberg zog sein Spiel auf, stand hinten sicher und versuchte Lücken im Abwehrriegel der Kaufunge zu finden. Allzu leicht war dies zunächst nicht. Erste Gefahr brachte ein Freistoß von Kemper, der noch das Metall touchierte. Weitere Torchancen blieben aber zunächst Mangelware. Die schon zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung gelang dann Florian Müller (22.) durch einen Drehschuss von der Strafraumlinie aus.

Bis zur Pause wurde für die Gäste nur eine Chance notiert. Eine Ballpassage über Kevin Richter (namensgleich mit dem Dörnberger) und Lukas Illian landete bei Kevin Hemansa, der aus 20 Metern abzog. FSV-Keeper Nico Bergner aber war auf dem Posten. Das warß´s aber schon für Kaufungen. Dörnberg bestimmte das Spiel, hatte gefühlte 70 Prozent Ballbesitz, versäumte es aber, die Dominanz in Tore zu verwandeln. An der Strafraumgrenze war Schluss mit der Dörnberger Herrlichkeit. „Wir haben die Überlegenheit nicht genutzt“, bedauerte auch Trainer Weise.

Anders nach dem Wechsel. Kaufungen kam jetzt besser ins Spiel, doch Dörnberg war die gefährlichere Mannschaft. Das 2:0 duch Pascal Kemper (58.) fiel just zu dem Zeitpunkt, als die Gäste begannen, ein ebenbürtiger Gegner werden zu wollen.

Sechs Minuten später war die Partie so gut wie entschieden. Dennis Dauber nahm einen Pass von rechts auf und drosch zum 3:0 ein.

Im direkten Gegenzug setzte sich zwar der beste Kaufunger, Bilal Azizi im Zweikampf mit Max Scheuermann durch und konnte auf 1:3 verkürzen, doch richtig gefährlich wurde der Gast, auch wenn er jetzt offensiver spielte, nicht. Gefährlich aber blieb der FSV, der nun vermehrt Konter fuhr. Einen davon verwandelte Müller (75.), der den Ball nach einem Querpass von Pascal Müller sicher einnetzte.

Es folgten noch weitere gefährliche Konter, die jedoch nichts einbrachten. „Wir haben zum Schluss etwas den Fuß vom Gas genommen,“ meinte FSV-Pressesprecher Andreas Weinreich. Der Grund: „Wir spielen ja am Sonntag gegen Grebenstein.“ Da galt es, sich nicht völlig zu verausgaben und keine Verletzungen zu riskieren.

Beim Verfolgerduell Dritter gegen Zweiten treffen zwei der offensivsten Team der Liga aufeinander. „Kemper, Dauber, Müller – das ist schon gut, was Dörnberg zu bieten hat“, meinte Grebensteins Trainer Mikaeil Shini, der das Dörnberger Spiel verfolgte. Aber: „Wir haben Ungewickel“.

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