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Zwei unterschiedliche Hälften

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Von: Joachim Hofmeister

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Erleichterung nach dem Schlusspfiff: Dennis Dauber (Mitte), Toni Dombai (dahinter), Pascal Fröhlich (links) und Max Scheuermann (rechts) bejubeln den Sieg über den SC Willingen.
Erleichterung nach dem Schlusspfiff: Dennis Dauber (Mitte), Toni Dombai (dahinter), Pascal Fröhlich (links) und Max Scheuermann (rechts) bejubeln den Sieg über den SC Willingen. © Joachim Hofmeister

Dörnberg – Der FSV Dörnberg bleibt unter Neu-Trainer Tobias Hake weiter ungeschlagen. Die Habichtswalder gewannen ihr Heimspiel in der Fußball-Verbandsliga Nord gegen den SC Willingen mit 2:1 (2:0) und stehen nach vier Spieltagen mit zehn Punkten auf dem zweiten Platz.

250 Zuschauer im Bergstadion sahen zwei unterschiedliche Halbzeiten. „Die erste Hälfte war top, einfach überragend“, sagte Kapitän Fabrice Hansch. „Wir hatten uns viel vorgenommen und haben die Vorgaben unseres Trainers gut umgesetzt.“

Dörnberg erzeugte großen Druck, störte den Gegner bereits im Spielaufbau und hätte zur Pause durchaus höher als 2:0 führen können. Florian Müller mit einem Drehschuss aus der Nahdistanz (19.) sowie Pascal Kemper (42.) nach einer sehenswerten Kombination über Hansch und Tobias Gunkel schossen die Tore.

Dennis Dauber (12.) und Toni Dombai (14.), der zur Pause verletzt ausgewechselt werden musste, besaßen gute Einschussmöglichkeiten, scheiterten aber am Willinger Torwart Michael Schirk. „Das Spiel meiner Mannschaft hat mir in den ersten 45 Minuten sehr gefallen“, sagte Trainer Hake.

Nach dem Seitenwechsel war sein Team nicht wiederzuerkennen, Dörnberg musste um den Sieg zittern. Die Willinger hatten auf Viererkette umgestellt, den offensiver ausgerichteten Friedrich für Sören Vogel eingewechselt und damit das Offensivspiel belebt.

Der Anschlusstreffer fiel bereits acht Minuten nach der Pause. Tim Albrecht schickte mit einem Diagonalpass Florian Heine auf den Weg, der Keeper Nico Bergner mit einem Heber ins lange Eck überlistete. Die Upländer übten nun viel Druck auf den FSV aus, drängten die Dörnberger zusehends in die eigene Hälfte und kämpften bis in die Nachspielzeit um jeden Ball.

Viele Chancen konnten sich die Gäste aber nicht erarbeiten. In der 80. Minute musste sich Bergner nach einem Freistoß von Matthias Bott mächtig strecken und kurz vor dem Abpfiff zog Sebastian Müller ab, sein Weitschuss zischte knapp am Kasten vorbei. Die beste Möglichkeit der Gastgeber hatte Müller, der den Ball nach Gunkel-Zuspiel knapp am SC-Gehäuse vorbei schoss (71.).

„Meine Spieler sind mit der Umstellung nicht klar gekommen. Es ist uns nicht gelungen, wieder zu unserem Spiel zu finden. Ein ruhiges Aufbauspiel hat in der zweiten Hälfte nicht stattgefunden. Im Zentrum fehlte die Ordnung“, analysierte Hake. Ähnlich sah es sein Kapitän, der am Samstag seinen 26. Geburtstag feierte: „Nach der Pause hatten wir keinen Zugriff mehr auf die Partie. Einsatz und Leidenschaft aber stimmten. Am Ende haben wir mit großem Herz den Sieg verteidigt“, gab Hansch zu Protokoll. (Joachim Hofmeister)

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