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Dörnberg torlos in Ehrenberg

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Von: Joachim Hofmeister

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Nach neun Minuten war Schluss: Dörnbergs Stürmer Toni Dombai verletzte sich zu Beginn der Partie in Ehrenberg. ARCHIV
Nach neun Minuten war Schluss: Dörnbergs Stürmer Toni Dombai verletzte sich zu Beginn der Partie in Ehrenberg. ARCHIV © Joachim Hofmeister

Ehrenberg – Der FSV Dörnberg festigte die Tabellenführung in der Nordstaffel der Fußball-Verbandsliga. Die Mannschaft von Trainer Tobias Hake kam bei der SG Ehrenberg zwar nicht über ein 0:0 hinaus, bleibt nach dem 14. Spieltag aber weiter souveräner Spitzenreiter.

Mit dem Unentschieden stockten die Gäste ihr Punktekonto auf 31 Zähler auf und haben fünf Punkte Vorsprung auf die SG Bronnzell. Der Zweite siegte bei Dörnbergs letzten Vorrundengegner CSC 03 Kassel mit 1:0.

Die Begegnung in Ehrenberg begann mit zehnminütiger Verspätung, die Dörnberger standen im Stau. Und auch auf dem Platz ging nach vorn fast nichts. „Auf dem schwer bespielbaren Boden war ein sauberer Spielaufbau nur schwer möglich“, sagte Hake. Der aber auch feststellte: „Gegenüber den vergangenen Spielen fehlte uns die Dynamik.“

Die Dörnberger konnten sich in der ersten Halbzeit keine einzige echte Torchance erarbeiten. Sie hatten Glück, dass sie zur Pause nicht hinten lagen. Christopher Goldbach verschoss in der 21. Minute einen Foulelfmeter. Tobias Gunkel kam bei einem Zweikampf einen Schritt zu spät. Der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Punkt. Während Hake den Pfiff als richtig erachtete, „hatte der Unparteiische ansonsten keine klare Linie bei seinen Entscheidungen.“ Laut Hake habe er auf beiden Seiten für Unmut gesorgt. Unverständlich war für den jungen Dörnberger Coach die Ampelkarte für seinen Verteidiger Christian Krug (74.).

„Aus meiner Sicht war die Hinausstellung überzogen.“ Krug fehlt somit im nächsten Spiel gegen den OSC Vellmar. Fraglich ist zudem, ob Toni Dombai bis zum kommenden Wochenende wieder fit ist. Der Stürmer verletzte sich bei einer Drehbewegung und musste das Feld schon nach neun Minuten verlassen. Hake schickte Dennis Grigat auf das Feld.

Kurios: In Unterzahl spielte der Tabellenführer besser als in den Minuten zuvor. Aus dem höheren Ballbesitz konnten sich die Gäste aber keine zwingenden Torchancen erspielen. „Wir haben zwar nicht getroffen, hinten aber auch nichts zugelassen“, so Hake. (Joachim Hofmeister)

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