Mit Ralf Wetzstein ins Spiel gegen 1. FC Schwalmstadt

Dörnberg hat einen neuen Trainer

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Leitete gestern Abend zum ersten Mal das Training im Bergstadion: Ralf Wetzstein (rechts) ist neuer Trainer des FSV Dörnberg. Das Schlusslicht der Verbandsliga empfängt am Sonntag den Vorletzten 1. FC Schwalmstadt.

Fußball-Verbandsligist FSV Dörnberg geht am Sonntag, 15 Uhr, mit einem neuem Trainer ins Spiel gegen den 1. FC Schwalmstadt. Ralf Wetzstein soll die Mannschaft zum Klassenerhalt führen. Der 53-jährige B-Lizenz-Inhaber, der bei Wacker Burghausen und LR Ahlen in der 2. Bundesliga spielte, leitete gestern Abend zum ersten Mal das Training im Bergstadion.

Der gebürtige Rheinländer trainierte zuvor unter anderem die Spvgg. Landshut (Bayernliga), den U19-Westfalenligisten Rot-Weiß Ahlen und den Gruppenligisten TSV Korbach.

Sechs-Punkte-Spiel

Nach zehn Spieltagen zieren Dörnberg und Schwalmstadt mit sieben Punkten das Tabellenende der Verbandsliga. Die Gäste liegen dabei aufgrund des etwas besseren Torverhältnisses auf dem 16. und vorletzten Rang. FSV-Pressewart Andreas Weinreich spricht daher schon von einem Sechs-Punkte-Spiel: „Wir wollen natürlich gewinnen, denn bei einem Unentschieden oder einer weiteren Niederlage dürfte der Klassenerhalt zu einem echten Kraftakt werden.“ Sportlich zeigte sich Dörnberg beim 2:2 im letzten Spiel in Eschwege in deutlich verbesserter Form. Schwalmstadt, das in der Vorsaison geradeso den Klassenerhalt geschafft hatte, hat einen größeren personellen Umbruch mit 14 Zugängen aus zumeist unterklassigen Ligen und sechs Abgängen hinter sich.

Immerhin blieb der talentierte Angreifer Brian Mitchell dem FC erhalten und wechselte nicht zum Hessenligisten Baunatal. Nach Siegen über Willingen und Eintracht Baunatal gab es für den Gegner in der Vorwoche eine knappe 2:3-Heimniederlage gegen Sand.

Für beide Mannschaften steht viel auf dem Spiel. Sie müssen dringend punkten. Weinreich erwartet daher ein Geduldsspiel: „Es wird wohl derjenige gewinnen, der als erstes die Nerven verliert und ein größeres Risiko eingeht.“

Die Erinnerungen an die Spiele der Vorsaison sollten Dörnberg Mut machen, denn da gelang haheim ein 3:1-Heimsieg und auch auswärts konnte der FSV mit dem 3:3-Remis einen Punkt holen. (zmw)

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