FSV schlägt durch ein Tor von Dauber Rothwesten mit 1:0

Dörnberg dem Klassenerhalt ein gutes Stück näher

Sein Tor zählte nicht: Dörnbergs Torjäger Pascal Kemper (links) wird von Sebastian Trapner attackiert. Einmal traf er, doch da waren zwei Bälle auf dem Spielfeld und der Schiri annulierte den Treffer. Foto: Michl

Dörnberg. Der FSV Dörnberg ist nach dem vorletzten Spieltag der Fußball-Verbandsliga weiter auf einem Nicht-Abstiegsplatz.

Gegen den ebenfalls abstiegsbedrohten TSV Rothwesten gelang der Lotzgeselle-Elf nach über 90 intensiven Spielminuten ein 1:0-Erfolg durch das Tor von Dennis Dauber in der 84. Minute.

?Warum gab es diesmal kaum Tore im Bergstadion?

!Normalerweise wird bei den Heimspielen des FSV immer einiges geboten. Bisher gab es in allen Partien auf eigenem Platz immer mindestens drei Treffer. Doch diesmal am vorletzten Spieltag stand aufgrund der Tabellensituation viel auf dem Spiel, für beide Mannschaften. Die Folge: Keiner wollte einen Fehler machen. Insgesamt entstand der Eindruck, dass die Rothwestener mit einem Punkt zufrieden wären, um den Abstand auf Dörnberg zu wahren. Doch der Plan ging zum Schluss nicht mehr auf.

?Was sagte der TSV zu seiner Taktik?

!Nach der hektischen Schlussphase und dem siebten Spiel in Folge ohne Sieg war die Enttäuschung bei den Fuldatalern verständlich. Trainer Taylan Bilecen fand zunächst keine Worte. Erst in der Pressekonferenz erklärte der Rothwestener Trainer, dass seine Taktik über weite Strecken aufgegangen sei, der Gegner hätte kaum Torchancen und vor dem 1:0 vergab Andreas Geisler das mögliche 0:1. Am Ende wäre ihnen die Zeit davon gelaufen, meinte Bilecen.

?Wie fiel der Siegtreffer für Dörnberg?

!Den müssen sich die Gäste eigentlich auch auf die Fahne schreiben. Nach einem Eckball für Dörnberg flankte Andreas Schulze in den Strafraum und zwei TSV-Abwehrspieler verfehlten den Ball, sodass dieser am linke Strafraumeck bei Dennis Dauber landete und der schoss ihn filigran genau unten ins rechte Eck.

?Warum wurde der zweite Treffer für den FSV wieder zurückgenommen?

!Stadionsprecher Andreas Weinreich hatte das Tor zum 2:0 von Pascal Kemper bereits durchgesagt, zuvor war schon eine große Jubelschar mit Betreuern und Ersatzspielern um den Torschützen. Derweilen herrschte reges Treiben um die Bank der Gäste, die beim Schiedsrichter-Assistenten reklamierten, dass ein zweiter Ball im Spiel gewesen sei. Dies war korrekt und deswegen gab Schiedsrichter Daniel Heist (Ihringshausen) den Treffer auch nicht.

?Wie ist denn jetzt die Tabellensituation?

!Das war ein Sieg für den FSV in einem sogenannten „Sechs-Punkte-Spiel“. Denn jetzt ist der TSV Rothwesten am letzten Spieltag noch mit in der Verlosung der Abstiegsplätze. Wäre die Saison jetzt zu Ende, könnte Dörnberg den Klassenerhalt schon feiern. Aberder Viertletzte Schwalmstadt ist nur zwei Punkte zurück. Die Habichtswalder müssen also im letzten Spiel beim Absteiger Petersberg noch einmal alles geben. Sie haben also alles selbst in der Hand und können sich auch wieder auf die Unterstützung ihrer Fans verlassen. Der FSV wird einen Fanbus einsetzen. Diesmal war mit über 300 Zuschauern eine fantastische Kulisse im Bergstadion.

?Was sagte Dörnbergs Trainer Dirk Lotzgeselle?

!Der 49-jährige musste nach dem Schlusspfiff erst einmal mit seinen Spielern feiern. Dann sagte Lotzgeselle, dass die von Taktik geprägte Partie sicher nicht schön für die Zuschauer war. Aber sein Matchplan sei aufgegangen. Die Spieler hätten die Marschroute konsequent beibehalten und dem TSV nicht den Gefallen getan, hinten aufzumachen. Beim Siegtreffer von Dauber wäre auch ein wenig Glück dabeigewesen, weil die gegnerischen Abwehrspieler über den Ball schlugen. Bis auf zwei bis drei halbe Torchancen auf beiden Seiten sei sonst nichts passiert, so sein Resümee.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.