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Dörnberg mit Krug und Dombai

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Von: Joachim Hofmeister, Horst Schmidt

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Stehen in der Startelf: Christian Krug (links) und Toni Dombai gastieren mit Spitzenreiter Dörnberg beim CSC 03 Kassel.
Stehen in der Startelf: Christian Krug (links) und Toni Dombai gastieren mit Spitzenreiter Dörnberg beim CSC 03 Kassel. © Joachim Hofmeister

Dörnberg – Zwei Spiele stehen in diesem Jahr noch für den FSV Dörnberg an. Bevor es zum Jahresausklang nach Hünfeld geht, ist die Mannschaft von Trainer Tobias Hake am Sonntag am letzten Vorrundenspieltag der Fußball-Verbandsliga Nord zu Gast beim CSC 03 Kassel. Anpfiff ist um 14.30 Uhr.

Während es im Lager der Gäste bisher rund lief und sie überraschend die Spitzenposition inne haben, hinken die Rothosen den Erwartungen etwas hinterher. Beide Mannschaften trennen nach 15 Partien elf Zähler.

Was beim Vizemeister der vergangenen Saison schief gelaufen ist? „Wir haben es zu oft, vor allem zuhause nicht verstanden aus einer Überlegenheit Kapital zu schlagen“, bilanziert Trainer Lothar Alexi. Seine Mannschaft konnte die letzten drei Heimspiele nicht gewinnen. Es gab Niederlagen gegen den Hünfelder SV (0:3) und Aufsteiger SG Bronnzell (0:1). Gegen Schlusslicht SC Willingen kamen die 03-er nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus.

Der letzte Heimsieg datiert vom 18. September, als der SSV Sand mit 4:1 bezwungen wurde. Am vergangenen Wochenende hagelte es eine 1:4-Pleite beim Krisenteam der SG Johannesberg. Und nun kommt der aktuelle Spitzenreiter zum „Kipp-Spiel“, wie Alexi es nennt. Was der Routinier damit meint? „Nach dieser Begegnung wird sich wohl entscheiden, wohin unser Weg führt.“

Panik haben sie an der Jahnstraße nicht, zufrieden ist man aber auch nicht. „Wir dümpeln im Tabellenmittelfeld rum. Das ist nicht unser Anspruch. Wir wollen mehr“, erklärt Alexi. „Wir müssen für die letzten 180 Minuten des Jahres den Schalter umlegen und am Sonntag die aggressive Spielweise der Dörnberger annehmen und dagegenhalten“, fordert der CSC-Coach. Sein Gegenüber Tobias Hake ist von der Spielweise seiner Mannschaft überzeugt. „Wir spielen hart, aber fair und an der Grenze des Erlaubten.“

Der Dörnberger Coach hat übrigens eine andere Erklärung für das eher mäßige Abschneiden der Kasseler. Anders als bei seinem Team, „ziehen die Rothosen nicht an einem Strang“, hat der 27-Jährige festgestellt.

Im Dörnberger Lager herrschte auch jüngst wieder großes Zusammengehörigkeitsgefühl. Dank mannschaftlicher Geschlossenheit wurde der OSC Vellmar mit 3:1 bezwungen.

Für Hake gibt es vor dem Spiel gegen den Tabellenachten gute Nachrichten: Die Personallage beim Spitzenreiter hat sich entspannt. Christian Krug hat seine Sperre abgesessen und rückt wieder in die Abwehrkette.

Mit dabei ist auch Toni Dombai. Der Stürmer konnte zwar das Training am Dienstag wegen einer Erkältung nicht mitmachen, der 20-Jährige klagt aber nicht mehr über Knieprobleme. Dombai wird wohl neben Pascal Kemper im Angriff spielen.

Hake plant in der Partie gegen den CSC eine Systemumstellung, erwartet aber auch wieder eine aggressive Spielweise seines Teams und möchte nicht vom guten Weg abkommen. „Wir haben uns die Herbstmeisterschaft gesichert. Nun wollen wir auch auf Platz eins überwintern.“ (Joachim Hofmeister & Horst Schmidt)

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