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Dörnberg unterliegt den Rothosen

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Augen zu und durch: CSC-Spieler Pascal Itter (rechts) und Tobias Gunkel beim Kopfball.
Augen zu und durch: CSC-Spieler Pascal Itter (rechts) und Tobias Gunkel beim Kopfball. © Dieter Schachtschneider

Kassel – Zweite Niederlage für den FSV Dörnberg in der Fußball-Verbandsliga Nord. Der Spitzenreiter unterlag beim CSC 03 Kassel überraschend mit 0:3 (0:0). Das erfolgreiche Team von Trainer Lothar Alexi steht nun nach 17 Spieltagen punktgleich hinter Bad Soden auf dem sechsten Platz.

Die erste aufsehenerregende Situation spielte sich allerdings abseits des Rasens ab: Ein kräftiger Schuss eines Kassler Verteidigers zischte über das Spielfeld hinaus, überflog die sich duckenden Zuschauer und riss ein Loch in die Wand der Tribüne (3.).

Weniger einschlägig ging es auf dem Feld zu, wo die Heimmannschaft zunehmend in Bedrängnis geriet. In der elften Minute landete ein Freistoß von Dennis Dauber am Außennetz, kurz darauf musste CSC-Torhüter Lukas Rudolph gegen einen frei heranstürmenden Dörnberger eingreifen, um einen frühen Rückstand zu verhindern. Auch in der Folge konnten die Kassler den starken Gästen offensiv nur wenig entgegenbringen.

Defensiv hielten sie jedoch gut mit, obwohl Dörnberg auf den Führungstreffer drängte. In der 23. Minute rutschte Pascal Kemper nur knapp am 0:1 vorbei. Nach einer halben Stunde kamen die Rothosen durch einen Standard zu ihrer ersten Chance, doch FSV-Torwart Nico Bergner parierte stark.

Mit einem umkämpften Unentschieden ging es in die Halbzeitpause. Danach starteten zunächst die Gäste erneut gefährlich, bevor der CSC in der 58. Minute durch Nico Schrader zum 1:0 traf, wenig später erhöhte Pascal Itter auf 2:0 (71.).

Trotz klarem Rückstand gab sich der Tabellenerste aus Dörnberg nicht geschlagen. Die Gäste zwangen den CSC immer wieder in die eigene Hälfte – ohne Erfolg. Enis Salkovic traf in der 90. Minute zum 3:0-Endstand.

Beide Trainer äußerten nach dem Spiel, dass sie dessen Verlauf so nicht erwartet hätten. „Ich hatte vor dem Spiel kein gutes Gefühl“, gab Heimtrainer Alexi zu. „Das heute war eine Not-Elf. Und dafür haben sie es richtig gut gemacht.“ Tobias Hake vom FSV zeigte sich etwas zerknirscht: „Natürlich haben wir uns etwas anderes vorgenommen. In der zweiten Halbzeit haben wir zu wenig Präsenz gezeigt.“ (Lucca Günther)

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