FSV nach 1:3-Pausenrückstand 4:4 gegen FC Eichenzell

Dörnberg weiter ungeschlagen

Dreierpack: Florian Müller, hier gegen Adrian Schneider und Tim Ströder, erzielte beim 4:4 gegen Eichenzell drei Treffer.
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Dreierpack: Florian Müller, hier gegen Adrian Schneider und Tim Ströder, erzielte beim 4:4 gegen Eichenzell drei Treffer.

Der in die Fußball-Verbandsliga aufgestiegene FSV Dörnberg bleibt weiterhin als einzige Mannschaft der Klasse ungeschlagen. Wobei sich die Elf von Trainer Matthias Weise trotz Vorteil des heimischen Kunstrasens gegen den SV Britannia Eichenzell mit einem 4:4 (1:3) begnügen musste.

Danach sah es beim Gang zur Pausenerfrischung jedoch nicht aus. Die Gäste aus Osthessen legten vom Anpfiff weg los wie die Feuerwehr, profitierten aber auch von der Dörnberger Leichtfertigkeit. Einen völlig unnötigen Ballverlust in der FSV-Vorwärtsbewegung bestrafte bereits in der ersten Spielminute Benedikt Rützel mit dem 0:1. Acht Minuten später fast ein Spiegelbild dieser Szene. Wieder vertändelten die Platzherren im Vorwärtsgang den Ball. Patrick Broschke (9.) bedankte sich dafür - 0:2.

Die Platzherren resignierten keineswegs, belohnten sich mit dem Anschlusstreffer durch Florian Müller (22.). Kurz danach kam für FSV-Torjäger Pascal Kemper verletzungsbedingt das Aus, für ihn kam Andreas Schulze. Glück für die Weise-Elf, als Broschke (37.) nur die Metallstange traf. Pech, dass im direkten Gegenzug seine Spieler zwei sogenannte Hundertprozentige nicht verwerteten. Wie man trifft zeigte ihnen Rützel (41.) mit einem blitzschnellen Spielzug aus dem eigenen Strafraum über drei Stationen.

Auch nach dem Seitenwechsel machte Eichenzell sofort wieder Druck, FSV-Torwart Nico Bergner (62.) konnte gerade noch mit der Fußspitze gegen Rützel klären. Aber auch die Platzherren legten nun eine Schippe mehr drauf, schöpften neue Hoffnung, als sich Dennis Dauber (65.) ein Herz fasste, einfach einmal draufhielt und den 2:3-Anschlusstreffer erzielte. Dann stand Schiedsrichter Pascal Otte aus Bad Arolsen in der Dörnberger Kritik. Dennis Dauber wurde vor dem Gästestrafraum klassisch von den Beinen geholt, doch der fällige Freistoßpfiff blieb zum Entsetzen des FSV aus. Das Spiel lief weiter, was zum dritten Mal Rützel (76.) nutzte: 2:4. Damit wähnten sich die Osthessen schon am Ziel, hatten die Rechnung aber ohne die kämpferisch starken Dörnberger gemacht. Florian Müller (83.) traf zum 3:4, 60 Sekunden später köpfte er einen Eckball von Schulze zum 4:4-Ausgleich über die Linie. Es hätte auch noch einen Dreier geben können, wenn nicht ein Eichenzeller Abwehrbein den Ball noch von der Linie gekratzt hätte.

Von Reinhard Michl

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