FSV gastiert in Weidenhausen und will den dritten Saisonsieg

Dörnberg will nachlegen

Torschützen unter sich: Im Hinspiel trafen sowohl der Dörnberger Serhat Binguel (rechts) als auch der Weidenhäuser Sören Gonnermann. Die Begegnung endete 2:2. Jetzt braucht Dörnberg einen Sieg. Foto: Michl

Dörnberg. Um die Aufgabe in der Fußball-Verbandsliga ist der FSV Dörnberg am Samstag, 15.30 Uhr, nicht zu beneiden. Denn da müssen die Dörnberger am Hohen Meißner am gefürchteten Chattenloh beim SV Adler Weidenhausen Farbe bekennen.

FSV-Pressesprecher Andreas Weinrich bringt es kurz und knapp auf den Punkt: „Nach unserem Sieg gegen Kaufungen vor zwei Wochen müssen wir nachlegen und mit der vollen Ernte den Heimweg antreten.“

Dörnberg als Tabellenvorletzter hat zwar mit dem Sieg gegen Kaufungen die rote Laterne abgegeben, aber zum Drittletzten Schwalmstadt ist der Rückstand satte acht Punkte. Weinreich: „Ein Punkt reicht uns in unserer derzeitigen prekären Situation nicht. Ein ähnliches Ergebnis wie im Hinspiel, als wir uns gegen Weidenhausen mit einem 2:2 begnügen mussten, wäre also zu wenig. “

Von einer Außenseiterrolle seiner Elf will Weinreich aber nichts wissen. Zwar sitzt der FSV mit lediglich zwölf Punkten im tiefen Tabellenkeller, zehn Punkte vom rettenden Ufer entfernt, doch auch die Hausherren konnten die Vorschusslorbeeren noch nicht rechtfertigen und stehen als Elfter ebenfalls in der unteren Tabellenhälfte. Allerdings haben sie zur Abstiegszone ein Polster von sechs Punkten.

Weinreich blickt der Begegnung zuversichtlich entgegen. „Wenn wir von der ersten bis zur letzten Sekunde hoch konzentriert zu Werke gehen, unsere Chancen, die wir haben werden, nutzen, dann sollten wir am Hohen Meißner schon etwas reißen können.“ Die halbe Miete dafür sieht Weinreich mit darin, „dass wir den Weidenhäuser Top-Vollstrecker Sören Gonnermann, der mit bisher 20 Buden auch die Liga-Torjägerliste anführt, in den Griff bekommen.“ Das sei nicht leicht, aber auch nicht unmöglich. Was das Tore schießen betrifft, so brauchen die Dörnberger ihr Licht nicht unter den Scheffel stellen. Mit Pascal Kemper (14) haben sie ja die aktuelle Nummer drei in ihren Reihen. Vielleicht ist es für den FSV auch ein Vorteil, dass Weidenhausens Stammtorwart Johannes Klotzsch eine Rotsperre abbrummt.

Personell kann FSV-Trainer Ralf Wetzstein nach Aussage von Weinreich aus dem Vollen schöpfen. „Nach derzeitigen Stand sind alle Mann an Bord, wobei unser Coach vermutlich auch die Schlüsselspieler unserer spielfreien Zweiten mitnehmen wird. Um für alle Optionen gewappnet zu sein.“

Nach dem offiziellen Spielplan wäre es für die Dörnberger die letzte Pflichtaufgabe vor der Winterpause gewesen. Doch die vergangene Woche ausgefallene Partie gegen Willingen wurde für Samstag, 8. Dezember, neu angesetzt. (zih)

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