Dörnberg zum Kellerduell bei Eintracht Baunatal

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Kopfball: Melih Bingül, hier mit Max Scheuermann im Pokalspiel bei Calden/Meimbressen (Max Gellner und Marcel Schindler, rechts) sind mit Dörnberg zu Gast bei Eintracht Baunatal. 

Ohne große Illusionen geht der FSV Dörnberg in das Kellerduell der Fußball-Verbandsliga am Sonntag (15 Uhr) beim GSV Eintracht Baunatal.

„Der Abstand ist zu groß, um noch Hoffnungen auf den Klassenerhalt zu haben“, bewertet FSV-Pressewart Andreas Weinreich die Chancen seiner Mannschaft angesichts von elf Punkten Rückstand auf den fünftletzten Platz, der zudem keineswegs den Klassenerhalt bedeuten muss. Auf den Drittletzten Eintracht Baunatal beträgt der Rückstand bereits stattliche neun Punkte.

Dennoch will der FSV die Saison vernünftig zu Ende spielen. „Das sind wir unseren Fans und den anderen Vereinen schuldig. Immerhin haben wir nach der Winterpause bis auf das Willingen-Debakel ganz ordentlich gespielt“, hofft Weinreich darauf, dass der FSV in den letzten Spielen noch punkten wird. Zuletzt gab es drei 2:3-Niederlagen in Folge: Im Heimspiel gegen Sandershausen verlor der Letzte nach einer 2:0-Führung noch durch ein Tor in der vierten Minute der Nachspielzeit und zwei Platzverweisen. Danach fiel in Weidenhausen nach einer 1:0-Führung in der Schlussviertelstunde das entscheidende Tor und im Pokalspiel am Montag beim Gruppenligisten Calden/Meimbressen kassierte der FSV nach einer weiteren 1:0-Führung das entscheidende Tor in der 89. Minute. Diese Spiele zeigen, dass auch etwas Glück fehlt, wenn man am Tabellenende steht.

Am Wochenende stehen die Gastgeber, die zuletzt immerhin ein torloses Remis in Sand erreichten, unter dem größeren Druck. Für die Eintracht zählt auf eigenem Platz gegen das Schlusslicht nur ein Sieg, was Dörnberg entgegenkommen könnte. Im Hinspiel hatte der FSV den größeren Druck, konnte diesem nicht standhalten und unterlag 0:4.

Trainer Ralf Wetzstein kann wieder auf Dominik Richter zurückgreifen, dessen Sperre abgelaufen ist. Fehlen wird hingegen weiter Innenverteidiger Timo Dauber, dazu ist Torjäger Pascal Kemper leicht angeschlagen.  zmw

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