Verbandsliga Nord

Dominik Lohnes Tor reicht der SG nicht – Hombressen/Udenhausen verliert erstes Spiel gegen OSC Vellmar

Auf dem Foto sind zwei Fußballer zu sehen. Und ein Ball.
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Der Torschütze in Richtung Ball: Dominik Lohne (rechts) entwischt Janik Ziegler vom OSC Vellmar.

Kein guter Einstand für den Verbandsligisten SG Hombressen/Udenhausen: Im ersten Spiel gab es eine 1:2-Niederlage gegen den OSC Vellmar.

Udenhausen – Keine Punkte für Fußball-Verbandsligist SG Hombressen/Udenhausen zum Saisonauftakt. Aber auch keine schlechte Leistung. Gegen den als Mitfavorit gehandelten OSC Vellmar gab es vor über 300 Zuschauern eine 1:2 (1:1)-Niederlage.

Wie kamen die Mannschaften in die Partie nach der langen Wettbewerbspause? Mit den größeren Erwartungen war ja der OSC Vellmar angereist und er schien die Vorschusslorbeeren zu bestätigen. Gleich nach Anpfiff nahmen sie das Heft in die Hand, hatten auch nach acht Minuten die erste Torchance, als Egli Miloshaj eine Kopfballvorlage von Tim Welker knapp daneben köpfte. Das war es dann aber auch für lange Zeit vom OSC, der sich kein Übergewicht erspielen konnte. Die SG hatte nach 18 Minuten die erste Torchance durch Dominik Lohne.

Wie fielen die Tore in der ersten Halbzeit? In der Entstehung ähnelten sie sich ziemlich. Beim 1:0 schirmte Jacob Dittmer den Ball im Strafraum gut ab, ein Abwehrbein der Vellmarer versuchte zu klären, aber genau vor die Füße von Dominik Lohne und der schloss direkt zum Führungstor nach 22 Minuten ab. Knapp eine Viertelstunde später der Ausgleich für Vellmar: Auch hier hätte die Abwehrreihe alles bereinigen können, aber diesmal schaffte es die SG nicht – das Spielgerät kam zu Maik Siebert, der zum 1:1 ins Eck traf. „Ein vermeidbares Tor, genau wie auf unserer Seite“, meinte der Vellmarer Torwart Tobias Orth.

SG Hombressen/Udenhausen: Dominik Lohne hatte weitere große Möglichkeit

Gab es noch weitere Torchancen? Im ersten Durchgang auf jeder Seite noch eine. SG-Keeper Christoph Möller konnte einen Freistoß von Linor Demaj zur Ecke lenken. Größer war die Möglichkeit für Lohne, von Speer prima freigespielt, lief er auf OSC-Schlussmann Tobias Orth zu, doch der parierte den Schuss. Eine vergleichbare Szene hatte die Heimmannschaft noch in der 65. Minute, diesmal kam Lennart Carrier über die rechte Seite durch – konnte Orth aber nicht überwinden. Seine zweite Kopfballchance konnte Miloshaj nach 67 Minuten auch nicht verwerten.

Wann fiel die Entscheidung? Genau eine Viertelstunde vor dem Schlusspfiff, Zweikämpfe am Strafraum, ein bisschen Gewusel und irgendwie kam der eingewechselte Eyüp-Eme Akman an den Ball und bugsierte diesen zum glücklichen 2:1-Sieg der Gäste über die Torlinie.

Verbandsliga Nord: Welker-Brüder lieferten beide eine solide Vorstellung im Spiel SG Hombressen/Udenhausen gegen OSC Vellmar

Was sagte SG-Trainer Marco Siemers zum Spiel? Seine Defensivtaktik sah Siemers zwar aufgegangen, aber eben auch nicht zu hundert Prozent erfüllt – weil die Mannschaft am Ende mit leeren Händen dastand und das ärgerte Siemers: „Wir sind für die gute Leistung nicht belohnt worden.“ Der SG-Coach zeigte sich aber auch mit der Offensive zufrieden, hier müsse jedoch noch mehr Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor her. Chancen zum 2:1 hatte seine SG jedenfalls auch.

Wie verlief das Bruderduell? Fabio Welker bei der SG, und sein älterer Bruder Tim beim OSC, boten beide eine solide Vorstellung und machten keine Fehler. Tim Welker schaltete sich häufiger in die Offensive ein, Fabio sorgte hauptsächlich für Stabilität in der Viererkette und hatte ein Auge auf Vellmars Stürmer Serkan Aytemür, der diesmal wirkungslos blieb. (Ralf Heere)

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