Dopatka-Elf besiegt VfL Kassel

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Durchgesetzt: Dennis Dittmer ist hier nicht vom Ball zu trennen. Sein Schuss ging aber daneben. Kurz darauf trifft er aber zur 1:0-Führung.

Die SG Calden/Meimbressen bleibt dran an den gesicherten Tabellenplätzen in der Fußball-Gruppenliga. Im Heimspiel gegen den VfL Kassel gelang mit einem 2:1 (1:1) der dritte Heim- und Saisonsieg.

Es war ein Erfolg des größeren Willens von den Schützlingen des Trainers Sven Dopatka in einer Partie, die zunächst durch gegenseitiges Abtasten geprägt war. Aber die Caldener konnten sich immer mehr Spielanteile erarbeiten und auch die ersten zaghaften Chancen, als Marcel Schindler nach knapp einer halben Stunde einen Flankenball am Tor vorbei köpfte und wenig später in der 30. Minute, nach einem Gellner-Pass, ein Tor im Abseits erzielte. Dann war es zweimal Dennis Dittmer, der zunächst scheiterte. In der 39. Minute war der Stürmer dann aber zur Stelle. Eingesetzt von Schindler, schaffte es Dittmer (39.) im zweiten Versuch, den Ball im Tor unterzubringen.

Das stachelte nun doch die Kasseler an, die kurz vor der Halbzeit begannen zu drücken. In der 42. Minute verpasste Yannick Billing nur knapp. Als es nur noch 60 Sekunden auf der Uhr bis zur Pause waren, wurde Jonas Preilowski im Strafraum gefoult, für viele der Caldener Zuschauer eine zu harte Entscheidung von Schiedsrichter Boris Borschel (SG Pfaffenbachtal), der auf Elfmeter entschied. Den Strafstoß verwandelte Blling zum 1:1-Halbzeitstand.

In den zweiten 45 Minuten kam Marko Utsch, der wegen einer Rippenprellung zunächst geschont wurde, in die Partie und der hatte nach 49 Minuten seine erste Chance, spielte nach 56 Minuten in den Lauf von Dittmer, doch der kam ins Straucheln und ließ diese große Chance aus, weil er weit daneben verzog.

Nur eine Minute später die nächste SG-Chance, Tom Seidel war durch, haute das Spielgerät jedoch weiter über den Kasten der Gäste. Eine Viertelstunde vor Schluss wieder Dittmer, der genau auf Torwart Max Stellbogen zielte.

Würde sich das etwa rächen? - Zum Glück für die Caldener nicht. Denn nachdem sich der eingewechselte Lucas Himmelmann in den Strafraum durchgetankt hatte, kam er ins Straucheln. Auch das war für den umsichtig leitenden Borschel eine Regelwidrigkeit und Strafstoß. Den verwandelte Routinier Thomas Schindewolf ohne Nerven zum 2:1.

Starke Nerven brauchten aber die Vereinigten noch. Denn mit Schindler musste ein Schlüsselspieler nach wiederholten Foulspiel per Ampelkarte vom Platz.

Zunächst noch einmal ein Konter von Marko Utsch, der die Vorentscheidung hätte bringen können und dann das Glück des Tüchtigen für die Platzherren bei einem Pfostentreffer des VfL in der 90. Minute.

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