Helmut Dietrich aus Balhorn wünschte sich ein schönes Finale zwischen dem SSV Sand und dem FSV Dörnberg

„Doppelschlag von Oliev war der Knackpunkt“

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Aufmerksamer Beobachter: Helmut Dietrich (mit Mütze) aus Balhorn.

Bründersen. 285 Zuschauer sahen gestern Abend das Kreispokalfinale zwischen dem FSV Dörnberg und dem SSV Sand. Unter ihnen Helmut Dietrich aus Balhorn. Für welche Mannschaft er die Daumen drückte?

„Die Hauptsache ist, dass alles friedlich abläuft und wir ein gutes Spiel sehen“, sagte der Rentner. „Mein Herz schlägt für beide Mannschaften“, erklärte Dietrich, dessen Sohn Steffen acht Jahre das Dörnberger Dress trug, nun bei den Altherren des SSV kickt und hin und wieder die zweite Sander Garnitur verstärkt. „Das bessere Team möge gewinnen.“ Nach 90 Minuten hatte der Verbandsligist die Nase vorn. Der Tabellenführer der Gruppe Nord setzte sich mit 3:0 gegen den Spitzenreiter der Gruppenliga Kassel 2 durch.

Verdient oder nicht verdient? „Knackpunkt der Partie war der Doppelschlag von Tobias Oliev“, analysierte Dietrich. „Nach dem 2:0 war die Partie gelaufen und der Sieg der Sander aufgrund der zweiten 45 Minuten verdient.“

Der höherklassige Verein habe sich nach dem Seitenwechsel gesteigert und seine spielerische Klasse unter Beweis gestellt. „Den Dörnbergern hätte ich einen Treffer gegönnt. Sie besaßen vor der Pause eine leichte Feldüberlegenheit und zwei oder drei gute Chancen. Das Ding wollte aber einfach nicht ins gegnerische Netz.“

Mehr Glück wünscht Dietrich dem FSV im Restprogramm, wenngleich er sich sicher ist: „Dörnberg schafft den Aufstieg. Die Mannschaft spielt künftig wieder in der Verbandsliga.“

Und die Sander? „Natürlich wünsche ich auch dem SSV weiterhin viel Erfolg. Ab kommender Saison möchte ich Hessenliga-Fußball in Bad Emstal sehen.“ (hjx)

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